Sonntag, 21. Januar 2018

PGR Klausur zur Gemeindeerneuerung

Unser Pfarrgemeinderat traf sich gestern 20. Jänner zur alljährlichen Halbtagsklausur, die zur Hälfte des Arbeitsjahres im Kloster St. Koloman stattfindet. Dieses Mal ging es ausschließlich um das Thema Erneuerungsprozess unserer Pfarrgemeinde. Dazu war Andrea Geiger, Leiterin der diözesanen Stabstelle APG 2.1 und damit profunde Kennerin in Sachen Erneuerungsprozess in der Diözese, geladen.



Es war ein Vormittag gemeinsamen Betens und Austauschens, es gab viele neue Impulse und viel Nachdenken über unsere Pfarre. Andrea brachte die Fragen für die Diskussion in Kleingruppen ein.Wertvoll waren ihre Erklärungen und Hinführungen. So konnten wir den Brückenschlag zu dem was wir in Stockerau vorhaben mit dem, was sonst so in der Diözese läuft erfahren.




Andrea Geiger

Ein besonderer Punkt war der Blick auf die Londoner Gemeinde Holy Trinity Bromton, die am absterbenden Ast war und vor mehr als dreißig Jahren einen radikalen Erneuerungsprozess gestartet hat. Sie ist heute eine blühende, noch immer wachsende Gemeinde. Andrea Geiger hat schon mehrerer Jahre Kontakte dorthin und hat auch die Reisen dorthin von unserem Pfarrer, sowie vom Pfarrteam eingefädelt. Die von ihr gestern eingestreuten Erlebnisse und Berichte von London waren sehr lebendig und machten die Sache richtig plastisch.

Eine Frage an die Kleingruppen, ob wir in unserem Leben eher "Kopieren oder Adaptieren" anwenden (beispielhaft bei Kochrezepten), zeigte den möglichen Weg auf. Wir müssen offen für alles sein, aber alles bewerten und unsere Lebensumstände und Lebens-wirk-lichkeiten anpassen. Alles lief hin auf die letzte Gruppenfrage, wie wir unsere Pfarrgemeinde in einem Satz bzw. einer halben Minute zusammenfassen können.



Zu Ende lud Markus Beranek alle Pfarrgemeinderäte ein, an der Visions-Findung für den Pfarrverband teilzunehmen. Bei der Vision geht es um das Finden von gemeinsamen Zielen für den Pfarrverband. Jeder Pfarrgemeinderat wird ein Interview mit mindestens einer Person führen, die nicht zum sonntäglichem "Stammpublikum" (bitte den Ausdruck zu entschuldigen) gehört. Die Rückmeldungen sollen dann in einer Vision für den Pfarrverband eingearbeitet werden.


Weitere Fotografien von der Klausur finden Sie ->hier.

(fjb)

Freitag, 19. Januar 2018

Kolo im Fernsehen

Unser Bernd Kolodziejczak, genannt Kolo und ehemals Diakon in Stockerau, ist jetzt Kurat (Kaplan) in der Erlöserkirche, einer Filialkirche der Probstei (Dompfarre) in Wiener Neustadt. Letzten Sonntag feierte er in Wiener Neustadt den Fernsehgottesdienst, der in ORF und ZDF gesendet worden war..

Hier kann man den Gottesdienst noch einen Tag "nachsehen".

My fair Lady im P2

Wir möchten Sie an die Aufführungen des Musicals My fair Lady durch unsere Stockerauer Gymnasiastinnen und Gymnasiasten im P2 - Pfarrzentrum Stockerau erinnern. Karten gibt es in der Raika Stockerau, Aufführungen gibt es am 29., 30. und 31. Jänner und am 1. Februar 2018 immer um 18:30.


Lutherlieder

Lieder sind faszinierende Gebilde zum Hören und zum Singen. Sie sind biblisch und musikalisch inspirierte poetische Botschaften des Glaubens,  und erzählen über Epochen der Theologie, Facetten der Spiritualität, und über die Tiefen des Menschseins. Und sind ein Erbe der Reformation, das heute die Menschen weit über Konfessionsgrenzen hinweg verbindet.

Das Konzert „Lutherlieder - Gemeindelieder“  macht die Anfänge des deutschen Kirchenliedes lebendig, und spannt den Bogen von gregorianischen Psalmodien und schlichten Cantionalsätzen bis zur kunstvollen Choralkantate von J. S. Bach.

Samstag, 3. Februar 2018, 17.00 Uhr in der evangelischen Lutherkirche in Stockerau mit dem ökumenischen Projekt-Chor unter der Leitung von Johannes Lenius


Mittwoch, 17. Januar 2018

Sakristeigeflüster

Am 16. Jänner war es soweit: Die lange vorbereitete Modeschau der Messgewänder der Pfarre Stockerau. Unter dem Titel "Geheimnisse aus der Sakristei" fand zu Gunsten der P2-Renovierungssparkasse eine Modeschau der Schätze an Messkleidern der Pfarre Stockerau statt. Ganz alt sind diese Schätze trotz dem hohen Alter der Pfarre über 1000 Jahre nicht, da in den Franzosenkriegen 1806 alles gestohlen und danach neu angeschafft wurde. Pfarrer Markus Beranek und die Pfarrgemeinderätinnen Christina Mölzer und Erika Trabauer hatten das 15-seitige Drehbuch erstellt. Erika und Christina traten auch als Moderatorinnen auf. Wolfgang Flandorfer sorgte auf Flügel und Synthesizer für die meist aus Kirchenliedern inspirierte Musik.

Als "geweihte" Models traten auf (im Bild von links nach rechts):
Matthias Roch, Karl Pichelbauer, Franz Ochenbauer, Christian Wiesinger, Ivan Babjak, Tom Kruczynski, Tomasz Iwandowski, Johann Wolf, Wolfgang Stark und Markus Beranek. Ausgeholfen hat als Model Oberministrant Max Mölzer. 

Klicken Sie drauf!

Daneben halfen noch viele beim Vorbereiten, Ankleiden (Hans Kleedorfer und Anton Istuk), als Inspizientin (Nina Högler), als Technik (Geri Braunsteiner) und bei der Versorgung der Gäste in der Pause (Pfarrgemeinderat) - und alle, die wir vergessen haben.

Der erste war der Vorführung der Schätze der Pfarre gewidmet, genug für fast eine Stunde. Wie in Paris wandelten unsere Models am Catwalk durch den ganzen Saal, um den Gästen eine nahen Blick auf die Kunstwerke zu ermöglichen. Nach der Pause stellte jedes Model sein Lieblingsmessgewand mit eigenen Worten vor. Im Bild sehen Sie alle in ihren Lieblingsgewändern.

Diese gelungene Veranstaltung wurde vom zahlreichen Publikum durch viel Applaus belohnt.

In unserem Fotoalbum gibt es genügend Fotos für eine schlaflose Nacht. Bald kommen noch mehr.

Sonntag, 14. Januar 2018

Wo wohnst Du?

Zur Frage der Jünger an Jesus "Wo wohnst du?" gab es bei der Halbzehnuhrmesse, die als Familienmesse mit dem Familienmessenchor und immer größerem Orchester gestaltet wurde, eine gemütliche Wohnlandschaft, bei der man sich allerdings eine gemütliche Wärme dazu denken musste. Alle Kirchenbesucherinnen und -besucher wurden beim Eingang begrüßte und bekamen ein kleines Namensschild aufgepickt. So konnten sie sichmit ihren Nachbarn in den Kirchenbänken bekannt machen. Sie finden die Predigt zum Tag in einem eigenen Artikel. Sie war aber in diesem Gottesdienst mit besonders vielen Kindern etwas anders gestaltet. Hier gibt es ein paar Fotos mehr vom Gottesdienst.

Beim Pfarrcafe nach dieser Familienmesse trafen sich viele im P2.


Predigt vom Sonntag, den 14. Jänner 2018

Für alle, die es nicht selbst hören konnten, gibt es hier die Predigt von Pfarrer Markus Beranek zum Lesen.

Finde deinen Auftrag – Jesus setzt auf konkrete Menschen

Das heutige Evangelium versprüht für mich eine ganz starke Atmosphäre des Anfangs. Ich spüre den Charme und das Charisma Jesu, das die beiden Jünger Johannes des Täufers in den Bann zieht. Da kommt es zu einer berührenden und inspirierenden menschlichen Begegnung. Manchmal, wenn man einen alten Bekannten trifft, manchmal bei einer Begegnung im Vorbeigehen wo wir nachher merken, dass dieser Mensch etwas besonders liebenswertes hatte erleben wir das auch in unserem Alltag

 Jesus fragt die beiden nach ihrer Sehnsucht „Was wollt ihr?“ und sie drücken das ebenso mit einer Frage aus „Meister, wo wohnst du?“. Das griechische Wort, das hier mit „wohnen wiedergegeben wird, bedeutet in seiner Grundbedeutung „bleiben“. Es ist eines der Schlüsselworte des Johannesevangeliums, dass die Beziehung zwischen Jesus und seinem Vater und zwischen den Jüngern und Jesus charakterisiert. Etwa viel später im Bildwort vom Weinstock. Die Reben, die mit Jesus verbunden sind bringen reiche Frucht.

Dass Bleiben an dieser Stelle sinnvoller Weise mit „Wohnen“ übersetzt wird, verstärkt für mich die emotionale Ausdruckskraft dieses Wortes. Ich genieße das sehr, dass ich mich in meiner Wohnung im Pfarrhof wohl fühle. Das ich dort auch allein sein und dann in einer guten Weise bei mir bin.

Für mich ist das eine ganz wichtige Erfahrung des Gebetes und des Gottesdienstes, dass ich bei Gott eine Bleibe finde, ein zu Hause habe. Wenn ich im Gebet bin, bin ich allein mit Gott aber ganz und gar nicht einsam, sondern es ist der Rückhalt und die Geborgenheit wie bei einem lieben Menschen.

 Aber die Beziehung zu Gott ist natürlich kein Ersatz für menschliche Beziehungen. Ich brauche Freunde, mit denen ich das Leben und den Glauben teilen kann. Da gibt es ganz unterschiedliche Abstufungen – die, wo ich ganz viel erzählen kann. Die, mit denen ich Gottesdienst feiern kann – ich finde erlebe das immer wieder, dass in einer Gottesdienstgemeinde mitunter zwischen ganz fremden Menschen eine tiefe Vertrautheit entstehen kann.

 Mir scheint, dass das auch für unsere hier in Stockerau eine große Chance, daran zu arbeiten. Jeder, der/die den Gottesdienst mitfeiert trägt etwas zu dieser Atmosphäre bei. Wir sind alle Empfangende und wir sind alle Gebende. Jeder hat seine Art der Gottesbeziehung, die beim gemeinsamen Feiern auch mitschwingt. Ein freundliches Zunicken, ein kräftiges Mitsingen, der Friedensgruß – das sind einige Beispiele wie jeder von uns einen kleinen Beitrag leisten kann.

 Im Hintergrund steht immer wieder die Entdeckung: wenn Jesus Menschen beruft, dann fügt er sie zu einer neuen Gemeinschaft zusammen – dieses Gebilde nennen wir Kirche. Kirche ist die geniale Chance, nicht alleine auf dem Weg zu sein. Kirche ist die Chance, von einem Netz des Geben und Nehmens getragen zu sein. Kirche das ist die Gemeinschaft von Menschen, die ihren Glauben leben, ihren Glauben tiefer entdecken – und die dabei aufeinander schauen, damit das auch den anderen besser gelingt.

Hier gibt es die Bibeltexte vom Sonntag.

Wer erzieht hier wen?

Der Verein punkt_um hat derzeit eine aktuelle Vortragsreihe zum Thema "Wie sag ich's meinem Kinde? Wie sag ich's meinen Eltern?". Der nächste Vortrag dieser Reihe hat den Titel "Wer erzieht hier wen?" und findet am Montag, den 22. Jänner 2018 um 19:30 im P2 (Pfarrzentrum Stockerau) statt. Alles Wissenswerte sehen Sie am Plakat unten und auf der neu gestalteten Webseite des Vereines www.punkt-um.eu.


Samstag, 13. Januar 2018

Eine einzigartige Modeschau

Am Dienstag, den 16. Jänner 2018, findet im P2 - Pfarrzentrum Stockerau ab 19:00 die erste Messkleider-Modeschau mit Models aus der Schar ehemaliger und aktueller Diakone und Priester statt. Gleich 2 "Altpfarrer" und mehrer "Altkapläne" und "Altdiakone" werden gemeinsam mit unserem heutigen Pfarrteam Gewänder aus dem reichen Fundus der Stockerauer Altarkleider moderiert von zwei Pfarrgemeinderätinnen und begleitet von noch nie gehörter Musik vorführen. Wikipedia sagt dazu:

Eine Modenschau ist eine inszenierte Präsentation von Kleidermode. Die Entwürfe der Modedesigner werden meist von Mannequins oder Models auf dem Laufsteg (Catwalk) vorgeführt. Der Rahmen solcher Vorführungen ist nicht fest definiert. Traditionell endet eine Modenschau mit dem gemeinsamen Auftreten aller zuvor vorgeführten Modelle sowie der Verbeugung des Modeschöpfers vor dem Publikum. Eine Modenschau kann für Einzelne, eine kleine Gruppe oder ein internationales Publikum durchgeführt werden.

Es wird Models geben, einen Catwalk, ein gemeinsames Auftreten aller, aber keine Verbeugung der Modeschöpfer geben, da die meisten schon vor 100 oder mehr Jahren verstorben sind. Auch unsere Models sind international. Wie international das Publikum sein wird, das bestimmen Sie, liebe Leserin und lieber Leser. Sie werden auch viele interessante Informationen über diese Messbekleidungen bekommen.

Eintritt ist eine frei Spende für die Restaurierung des Pfarrzentrums.

Freitag, 12. Januar 2018

Mission statt Bewahrung?

 Am Donnerstag, den 11. Jänner fand im großen Pfarrsaal ein Abend statt, bei dem es um die Erfahrungen unseres Pfarrteams beim Besuch mehrer anglikanischer und katholischer Pfarren in London ging. Fünf Mitglieder des Pfarrteams erfuhren am eigenen Leib und im eigenen Herzen, wie Pfarren, die vor 30 Jahren alt und schwach geworden sind, durch eigene Initiativen ein lebendiges Leben auch mit vielen jungen Menschen, die uns auch hier in Stockerau ein wenig abhanden gekommen sind,  geschaffen haben.
Im Bild im Bild die Videoausstattung
einer der Kirchen.
Ein durch moderne Techniken wie perfektes Video und Audio, professionelle Musik und Beleuchtung und gemütliche Sitzecken veränderter Raum, aber auch eine bemerkenswerte Spiritualität und Gastfreundschaft fiel den Besucherinnen und Besuchern aus Stockerau ganz besonders auf. In einer der Kirchen werden an jedem Sonntag 12 Gottesdienste gefeiert - von "konservativen" Hochämtern, über mitreißende Messen mit lauter Musik bis zu informellen Wort-(und Musik)-Gottesdiensten.

Pfarrer Markus Beranek zeigte in seinem Beitrag ein Bild mit der Entwicklung der Katholiken und Taufen, Hochzeiten, Erstkommunionen und Firmungen in Stockerau. Zum Beispiel gab es 1946 von den etwa 12.000 Einwohnern 10.500 Katholiken und an die 100 Hochzeiten, 2016 waren es 9.500 Katholiken von 17.000 Einwohnern und 10 Hochzeiten pro Jahr.

Zum Mitfühlen für die Besucherinnen und Besucher des Abends hatte das Team einige Elemente aus diesen Gottesdiensten live mitgebracht: Es wurden mitreißende Lieder gesungen, es wurde im Kreis gebetet, es wurde in kleinen Gruppen miteinander gesprochen. Nichts ganz Neues für uns, aber in den Gottesdiensten machen wir das nur eher selten.

Wir sind schon gespannt, welche dieser Ideen in nächster Zeit bei uns in Stockerau umgesetzt werden. Vielleicht ist ihnen schon aufgefallen, dass eine Sonntagsmesse um 8 Uhr und die um 9:30 schon recht anders gestaltet wird - andere Lieder, oft eine andere Art der Predigt, Familienmessen...? Auch die bereits dritte Staffel der Alpha-Glaubenskurse ist ein Ergebnis dieser Erkundungsreisen.
In den nächsten Monaten erarbeiten die Pfarrgemeinderäte der 5 Pfarrverbandspfarren Am Jakobsweg-Weinviertel eine Vision, aus der dann konkrete Ziele für die nächsten Jahre formuliert werden können.

Zum Begriff Vision:

"Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man sich sehnt, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen." (Erich Fromm)

Eine Vision ist die motivierende, positiv-formulierte Vorstellung des Zustandes, den Sie mit Ihrem Unternehmen (in unserem Fall mit der Pfarrgemeinde) erreichen wollen. Mit einer Vision geben Sie die Richtung an, in die sich Ihr Unternehmen (Ihre Gemeinde) entwickeln soll. Die Vision drückt aus, wo und wofür Sie in der Zukunft stehen wollen (Link).

Eine neue Bibel

Seit einem halben Jahr gibt es eine überarbeitete Einheitsübersetzung der Bibel, über die wir schon einmal berichtet haben. Einige Änderungen haben auch in Österreich zu einem Aufschrei, unter anderem auch in einem Artikel der Kronenzeitung geführt. Kardinal Schönborn nimmt dazu Stellung.

Antwort von Kardinal Schönborn auf den Artikel „Im Namen des Vaters?“ von Dr. Tassilo Wallentin in der Ausgabe der Kronen Zeitung vom 24. 12. 2017:

Tassilo Wallentin hat einen Artikel geschrieben, in dem leider nur ein einziges Faktum stimmt: Ja, es gibt eine erneuerte offizielle katholische Übersetzung der Bibel ins Deutsche, die vom Vatikan genehmigt wurde. Aber darin findet kein „Genderwahn“ statt, entgegen den Behauptungen des Artikels.
„Adam“ ist das hebräische Wort für Mensch. Schon bisher wurde im Buch Genesis Adam meistens mit „Mensch“ übersetzt, das waren bisher 11 Stellen, nun sind es 15. An allen anderen Stellen steht auch in der neuen Übersetzung der Eigenname „Adam“.
....

Lesen Sie, bitte, hier die ganze Antwort. Und hier (PDF) gibt es den Artikel von Tassilo Wallentin in der Kronenzeitung. Und hier geht es zu seinem Blog, wo er Kardinal Schönborn wieder auf dei Kritik an seinem Bibel-Genderwahn-Artikel antwortet.

Montag, 8. Januar 2018

Verkündigung...

Ein Hinweis auf ein Interview mit einem Medienmann bei Radio Vatikan mit großen Aussichten auf etwas Neues. Schaun Sie sich das an.




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Samstag, 6. Januar 2018

Predigt vom Dreikönigstag

Pfarrer Markus Beranek hat heute folgende Dreikönigstag-Predigt gehalten.

Predigt zur Erscheinung des Herrn

Gotteslob (GL) Lied 810.1 Der Abglanz des Vaters

Erscheinung des Herrn – der große Gott stellt uns seinen geliebten Sohn vor.
Das heutige Fest hat eine ungeheuer spannende Geschichte und ist im Laufe der Zeit mit ganz unterschiedlichen Bibelstellen in Verbindung gebracht worden. Ich lade sie heute zu einem Rundgang durch diese Bibelstellen ein. Sie lassen drei Bilder vor unserem geistigen Auge entstehen, durch die wir den menschgewordenen Sohn Gottes näher kennenlernen können.

GL 810.2 Vom Aufgang der Weisen

Beginnen wir beim Evangelium, das wir gerade gehört haben. In unserer westlichen Tradition ist es untrennbar mit der Stelle von den Magiern verbunden, die ihren Weg zum Kind in der Krippe finden. Der Evangelist Matthäus schreibt sein Evangelium für Christen, die jüdische Wurzeln haben. Wenn gerade er uns die Stelle von den Weisen Männern aus dem Ostern erzählt, dann macht er deutlich: das kleine Kind in der Krippe kommt zu allen Menschen, bei Gott gibt es keine Ausländer, alle sind seine geliebten Kinder, die er mit seinem Sohn vertraut machen möchte.
Erscheinung des Herrn – das ist der Fest aller, die sehnsüchtig auf vielfältige Weise Gott suchen. Erscheinung des Herrn ist das Fest aller, die über ihre religiösen Traditionen hinaus ihre Fühler ausstrecken, um gemeinsam mit allen Menschen guten Willens auf der Suche nach Gott zu bleiben.
Und so lasst uns beten:
Für alle Menschen, die in ihrem Leben auf der Suche nach Gott sind
Um ein versöhntes Miteinander zwischen den Gläubigen der verschiedenen Religionen.
Für alle Kinder, die in diesen Tagen als Sternsinger unterwegs sind.

GL 810.3 Die Stimme des Vaters

Der 6. Jänner ist der älteste Termin des Weihnachtsfestes. In der östlichen Tradition ist mit einem weiteren Bild verbunden, mit der Taufe Jesu, deshalb feiern wir dieses Ereignis am morgigen Sonntag als eigenes Fest.
Wenn Jesus sich von Johannes in den Jordan eintauchen lässt, dann taucht er damit mit Haut und Haar in unser menschliches Leben und in unsere Schöpfung ein. Er steht vor uns als junger Mann, als Mensch aus Fleisch und Blut den Gott uns als seinen geliebten Sohn präsentiert.
Erscheinung des Herrn, ist das Fest das uns einlädt, über Weihnachten hinaus unseren Weg der Freundschaft mit Jesus weiterzugehen. An seiner Seite dürfen auch wir entdecken, dass wir Gottes geliebte Töchter und Söhne sind.
So lasst uns beten:
Für alle Frauen und Männer, die sich auf die Taufe vorbereiten.
Für alle, die sich um die Bewahrung der Schöpfung engagieren.
Für alle, die kommende Woche mit Alpha/ Treffpunkt Glaube beginnen, um so Jesus näher kennen zu lernen.

GL 810.4 O Wunder zu Kana

Vermutlich ganz überraschend kommt nun eine dritte Bibelstelle in den Blick: die Hochzeit zu Kana. Jesus zeigt seine Herrlichkeit, indem er auf der Hochzeit das Wasser des Alltags, der Trauer und der Mühsal in den Wein der Freude und der Fülle Gottes verwandelt.
Erscheinung des Herrn ist das Fest, das uns daran erinnert, dass in der Nähe Gottes unser Leben bereichert und inspiriert wird. Glaube erspart uns nicht die Mühsal des Alltags, aber er will uns durch alle dunklen Wege hindurch eine große Freude am Leben erschließen.
So lasst uns beten:
Für alle Menschen, die es im Leben schwer haben.
Für alle Projekte, die durch die Spenden der Dreikönigsaktion unterstützt werden.
Für den Weg unserer Pfarrer und unserer Diözese, die Freude am Glauben neu und tiefer zu entdecken.

GL 810.5 Kommt, huldigt dem König

Für mich gehört das heutige Fests seit Jahrzehnten zu einem der schönsten und reizvollen Feste des Kirchenjahres. Vielleicht spricht sie eines der Bilder besonders an und lässt auch vor ihren Augen auf diesen menschgewordenen Sohn Gottes ein neues Licht fallen.

Eine Leuchtturmveranstaltung

So sagt man doch heute, wenn etwas besonders, exzeptionell, klass, cool, leinwand oder auch ursuper oder gar awesome ist. Und das kann man vom Dreikönigsfrühstück schon sagen, das als Benefizveranstaltung für die P2- Sparkasse erfunden worden ist und jetzt schon Tradition ist.

Das große Team (siehe Foto) bereitet seit Tagen die samt und sonders selbst gemachten Köstlichkeiten vor. Man kann es nicht beschreiben - besser ist es, wenn Sie sich einfach die Bilder in unserem Fotoalbum auf der Zunge zergehen lassen.

Herzlichen Dank auch an die Firmen Bäckerei Rötzer, Bäckerei Gepp und Catering Lucullus/Fam. Pachschwöll, die unser Team bei dieser Veranstaltung mit Gebäck, Geschirr und Dekoration unterstützen, und ohne die unser Frühstück nicht möglich wäre.

Adieu Exzellenzen

Unterzögersdorf
Heute am Dreikönigstag war der letzte Tag, an dem die Königinnen und Könige samt ihrem Gefolge ausschwärmten. Bis zu 40 Kinder waren täglich zu Ihnen unterwegs und fast alle Strassen Stockeraus wurden von ihnen besucht. Ein große Gruppe von Frauen sorgten für Frühstück und Mittagessen und die sonstige Betreuung der Kinder im P2. Und viele fleißige Betreuerinnen und Betreuer gingen mit den Exzellenzen in bis zu 10 Gruppen vor- und nachmittags durch die Stadt.

Aber nicht nur in Stockerau, darüber haben wir bereits berichtet, auch in Unter- und Oberzögersdorf waren Königinnen und Könige unterwegs. Pfarrgemeinderätin Sandra Bauer aus Unterzögersdorf hat
Oberzögersdorf
uns ein besonders schönes Bild der jungen Exzellenzen geschickt, auf denen auch ihre Reittiere (siehe Bild oben) zu sehen sind. Klicken Sie für mehr Genuss einfach auf das Bild.
In Oberzögersdorf begleiteten Elisabeth und Franz Pumpler 2 Gruppen.

Und in Stockerau geht traditionell am Dreikönigstag zu Mittag eine Gruppe etwas älterer Exzellenzen
mit ihrem Gesinde auf Wirtshaustour. Auch das Kloster St. Koloman dürfen sie besuchen. Herzlichen Dank unseren Wirten und unseren Ordensfrauen für die durchwegs sehr freundliche Aufnahme dieser kolomanischen Männer.

Freitag, 5. Januar 2018

Messe mit Orgelmusik

Am Sonntag, dem 14. Jänner, wird die Abendmesse um 18:30 wieder als Orgelmesse gestaltet. Diesmal spielt Johannes Lenius Werke von Buxtehude, Sweelinck und Lübeck.

Dienstag, 2. Januar 2018

Die Legio lädt ein...

Unsere Legio Mariens lädt wieder zum monatlichen Glaubensgespräch am Donnerstag, den 11. Jänner 2018 um 19:30 im P2 ein. Hier ist das Plakat.


20 Jahre ist es her - pure Nostalgie

Vor 20 Jahren (1998) brachte das Kirchenmagazin der Erzdiözese Wien _thema_kirche_ einen Artikel über die Öffentlichkeitsarbeit in der Pfarre Stockerau, der es sogar auf das Titelbild der Zeitung brachte. Sie werden möglicherweise nostalgisch eine Reihe von Stockerauerinnen und Stockerauern erkennen, die damals für die Medien der Pfarre gearbeitet haben und teilweise noch heute arbeiten.

Wir waren uns damals sogar einig, dass man "das Pfarrblatt unterwegs mit dem Computer erstellen soll". Das Bild links ist auch eine liebe Erinnerung an das Pfarrblattteam: Den leider schon verstorbenen  Bruno Schober und Fritz Kraft, die viele Jahre das Pfarrblatt in der Vorgängerversion gestalteten. Die Übergabe an die neue Redaktion erfolgte erst mehr als 12 Jahre nach dieser Reportage.

Es ist schon interessant zu lesen, dass damals geplant wurde in der Pfarre Internet zu "installieren" und vielleicht eine Webseite zu publizieren. Das alles mit der Frage, ob es auch Sinn gäbe für ein Pfarramt so etwas zu machen. Aber man könne es ja probieren. Auch an Inhalte im Kabelfernsehen wurde damals gedacht.

Wer lesen möchte, was da in der Zeitung geschrieben wurde, kann das hier tun.


Dank an Sepp Scheffl (ganz vorne am Titelbild), der das alte Blatt noch aufgehoben hatte.

Ein königliches Frühstück

Nicht vergessen:
Am Samstag ist Dreikönigsessen!

Oder auch Dreikönigsfrühstück oder Dreikönigsbrunch genannt. Möglicherweise gibt es noch Karten im Pfarrbüro...

Hier gibt es zu Erinnerung Fotos vom Brunch 2017.

Exzellenzen unterwegs

Ab heute sind auch in Stockerau und Unter- und Oberzögersdorf die jungen Exzellenzen, die Heiligen Drei Könige und sehr oft Königinnen, mit ihrem leuchtenden Stern unterwegs, dem sie eifrig nachfolgen. Sie sammeln im Auftrag der Katholischen Pfarre wieder für die Projekte der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar.

Wir haben Sie bei zwei Besuchen getroffen und ein paar Fotos gemacht. Bitte nehmen Sie die jungen Exzellenzen gut auf und öffnen Sie Herz und Tascherl für sie.

Hier ist der Link zum Fotoalbum.

Übrigens: Am Dreikönigstag können Sie zu Mittag in den Gaststätten Stockeraus auch großgewachsenen und in die Jahre gekommenen Königen und am Abend, ebenfalls in den Cafes und Restaurants, geistlichen Königen begegnen.


Fotos: M. Satra, W. Flandorfer