Sonntag, 5. November 2017

Ein ganz normaler Sonntagvormittag

Einzug der Kinder
An einem ganz normalen Sonntag-Vormittag tut sich einiges in unserer Pfarre. In der Kirche predigte heute Pastoralassistent Geri Braunsteiner über das Evangelium, in dem Jesus seine Jünger bittet, ihren Glauben nicht so wie "die Pharisäer vor sich her zu tragen", die besonders lange Qustane an ihren Röcken haben und Jedermann und Jederfrau zeigen, wie gläubig sie sind. Zitat:

Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen. Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi - Meister - nennen.

Und das Evangelium schließt:
B.Hatzak und E. Weber
Der Größte von euch soll euer Diener sein.

Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

Ja, das war vor 2000 Jahren. Das alles gibt es ja heute nicht mehr...Oder doch?

Parallel dazu wurde bereits alles für den Kindergottesdienst im P2 - Pfarrzentrum und für das Pfarrcafe hergerichtet, das heute die Damen der Mütterrunde und der Katholischen Frauenbewegung organisierten. Wunderschön war aufgedeckt! Danke.

Die Kinder zogen dann nach dem Gottesdienst im Pfarrsaal in die Kirche ein und feierten den Rest der Messe mit den Großen.

Übrigens hat sich auch Papst Franziskus heute mit dem "Thema der Quasten" beschäftigt...






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