Sonntag, 29. Oktober 2017

Schon wieder ein Orgelgeburtstag

Kinder, wie schnell ein Jahr vergeht...
Zum 4. Geburtstag unsere kleinen Truhenorgel am Freitag, den 10. November um 19 Uhr gibt es natürlich wieder ein Geburtstagsfest. Wie es sich gehört mit 4 Instrumenten. Hier ist das Plakat dazu.


Nur mehr 35 Tage

Nur mehr 35 Tage sind es bis zum 1. Adventsonntag am 3. Dezember. Die Abende sind nach der Zeitumstellung schon bald dunkel. Der rechte Moment, um einen Adventkranz zu bestellen. Fleißige Hände unserer Pfarre binden die Kränze ehrenamtlich und der gesamte Ertrag kommt der Renovierung des P2 zugute. Zum Bestellen liegt in der Kirche und im Pfarrbüro ein Zettel auf, in den Sie die Bestellung eintragen können.

Aber unsere Leserinnen und Leser sind online gewohnt und so können Sie auch hier mit diesem Formular Ihre Bestellung aufgeben. Ein kleiner Kranz kostet heuer 27.- €, ein großer 32.- €. Wenn Sie mehrere Kränze bestellen wollen, rufen Sie bitte für jeden Kranz das Formular einmal auf. Wenn Sie eine Bestellung abgegeben haben, dann sehen Sie in der Rückmeldung einen link "Weitere Antwort senden".  Auf den klicken Sie einfach.
Abzuholen sind die Kränze in der Pfarre z.B. beim Adventmarkt am 1. Dezember.

Hier geht es zum Formular.

Und weil es so gut dazupasst, hier auch gleich die Einladung zum Adventmarkt der Pfarre Stockerau.


Sonntag der Weltkirche 2017

Am 22. Oktober feierten wir Stockerauer mit der ganzen Welt den Sonntag der Weltkirche. Walter Pusch jun., der den Arbeitskreis Weltkirche in Stockerau leitet, hat uns einen Bericht über die besonders gestaltete Halbzehnuhrmesse geschickt.

Die Messe wurde von Domdekan Uni. Prof. Rudolf Prokschi zelebriert. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Chor der Informatik Mittelschule Stockerau unter der Leitung von Religionslehrerin Marion Majdan. Nach der 8 Uhr und nach der 9.30 Uhr Messe haben wir auch für unsere Projekte gesammelt. Herzlichen Dank für Ihre Spenden.

Der Chor der Neuen Mittelschule
Schwester Christa Petra vom Kloster St. Koloman, die bei diesem Arbeitskreis mitarbeitet, war verhindert. Wir zitieren aus ihrer eMail, warum...

Ich finde es ganz toll und es hat mir leid getan, dass ich nicht dabei sein konnte. Wir hatten mehrere Tage Provinztreffen, Konferenzen… Sr. Ludmila aus der Ukraine lässt euch alle herzlich grüßen, ebenso Sr. Agata aus Sibirien und Sr. Juliane für die Schwestern in Ghana. Sr. Sheeba Matthew ist im Südsudan bei den anderen Schwestern in Wau (so heißt der Ort) gewesen. Sie bereitet für eine kleine Gruppe unseres Ordens eine Kommunität bei den Flüchtlingen aus dem Südsudan und Somalia in Uganda vor. Ich habe gehört, der Bericht von Maria Groll über Sri Lanka war wieder ganz beeindruckend. Danke für euer Engagement.
Liebe Grüße, Sr. Christa Petra

Hier gibt es einige Bilder.

Kindergottesdienste

Unser Kinderliturgieteam schreibt:

Liebe Freunde!
Es findet mittlerweile JEDEN Sonntag ein Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum P2 statt.
 Ausnahme: Immer am 2. Sonntag im Monat feiern wir gemeinsam die Familienmesse in der Kirche (z.B. am 12.11.)



Mittwoch, 1.11. Allerheiligen ist um 9:30 ein Kindergottesdienst in der Friedhofskapelle.

Herzliche Grüße,
 das Kinderliturgie-Team


Aktuelle Termine und Verlautbarungen der Pfarre unter
www.erzdioezese-wien.at/pages/pfarren/9945/kalender

Es ist wirklich Liebe

Gott lieben - heißt die Predigtreihe in der Stadtpfarrkirche Stockerau im November 2017. Eh klar, dass es zum Christsein gehört, Gott zu lieben. Leider sterben manche Beziehungen an dieser Klarheit, wenn zwei Menschen diese Liebe nicht weiterentwickeln und jede Kreativität verlieren. Bei Gott ist es nicht anders und das Ergebnis ist leicht zu erkennen. Glaube wird langweilig und lieblos. Unsere Predigtreihe im November lädt ein, neue, unbekannte Seiten Gottes zu erkennen.


28./29.10                 Alles klar, oder? - Die Predigt zum Nachlesen.
Allerheiligen 1.11   Liebe kann ordentlich weh tun!
Allerseelen    2.11   Gott im Angesicht des Todes lieben?
4./5.11                     Die Kerzl-Schlucker - wenn Liebe oberflächlich wird
11./12.11                 Liebe ist sehnsüchtig.
18./19.11                 Liebe vertreibt die Angst.
25./26.11                 Liebe wird handgreiflich

Eine schwierige Predigt

Predigt von Pfarrer Markus Beranek in der Stadtpfarrkirche Stockerau vom 30. Sonntag (29. Oktober 2017). Zum heutigen Thema gibt es eine ganze Predigtreihe, von der Sie heute die erste Predigt lesen können oder auch nachlesen können, wenn Sie sie in der Kirche gehört haben.

Über das heutige Evangelium zu predigen ist wirklich schwierig. Wissen sie warum? Ich vermute, es findet hier in der Kirche keinen Widerspruch. Es gibt auf ersten Blick nichts Langweiligeres als gut bekannte Bibelstellen!

Deshalb schauen wir uns zunächst einmal den Text genauer an. Manche seiner Zeitgenossen haben vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr gesehen. 248 Gebote und 365 Verbote zählt die Tradition in der Torah, den fünf Büchern Mose. Was Jesus im Gespräch mit den Gesetzeslehrern tut ist eine gewaltige Leistung: er bringt die Torah auf den Punkt. Jesus bringt es auf den Punkt. Er sagt das alles ist ein Weg, um ein liebender Mensch zu werden.

Was Nächstenliebe bedeutet führt dort zu einer sozialen Gesetzgebung, wo besonders die Kleinen und Schwachen geschützt werden. Nächstenliebe heißt nicht, dass jeder Mensch mein bester Freund sein muss. Nächstenliebe heißt aber ausnahmelos mit jedem Menschen fair und auf Augenhöhe umzugehen. Hier wird es konkret. Für mich ist das zum Beispiel die Frage: was heißt das, wenn ich mit jemand in einem Konflikt stehe, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, wenn ich tatsächlich als Chef etwas einfordern muss? Auch als Pfarrer bin ich nicht mit allem einverstanden und muss das immer wieder ansprechen – die Herausforderung, die ich spüre ist, dass ich dem anderen trotz aller unterschiedlichen Meinungen dennoch respektvoll begegne und dass ich mich selber verletzlich mache und für Kritik offen bin.

Jesus setzt die Gottesliebe an erste Stelle. Die Liebe und Leidenschaft für Gott hat sein Leben durchzogen. Wenn ich als Christ auf Gott vergesse, dann kann ich noch so sozial eingestellt sein, aber  ich bin vom lebendigen Strom abgeschnitten und komme möglicher Weise mit meiner Nächstenliebe auch rasch an die Grenzen. Liebe zu Gott heißt für mich, dass ich auf der Suche nach dem Größeren bin. Die Liebe zu Gott macht den Glauben spannend. Ja, ich habe eine Ahnung von Gott – aber er ist unendlich weit wie der Sternenhimmel und er ist kräftig und unberechenbar wie der Sturm draußen an diesem Vormittag.

(Im jüdischen Gesetz gibt es – ähnlich wie im Islam – eine Fülle von rituellen Bestimmungen. Was man essen darf und was nicht, was kultisch rein und unrein ist, wie das Opfer im Tempel dargebracht werden soll. Uns aufgeklärten Mitteleuropäern kommt das meist alles ziemlich fremd vor. Das Anliegen dahinter ist es, diese innere Haltung einzuüben, dass Gott anders ist, größer ist, unser Begreifen übersteigt – und dass wir ihn doch beständig in unserem Alltag suchen und finden können.)

Deshalb starten wir heute mit dieser Predigtreihe „es ist Liebe“ – wo es den ganzen November hindurch um die Gottesliebe geht. Einladung ist, dass wir mit einem wachen Gespür auf der Suche nach Gott sind. Diese Suche braucht Übung, Routine in einem guten Sinn. Wenn wir Gott nicht suchen, kommt er uns eines Tages leicht abhanden, wie eine Freundschaft die sich auflöst, weil wir sie jahrelang nicht gepflegt haben. Die innere Suchhaltung öffnet mir die Augen, dass ich Dinge wahrnehme, die ich sonst nicht erkennen würde.
Ich denke da an meinen Neffen, der schon letzten Sommer mit seinen vier Jahren ein leidenschaftlicher Schwammerlsucher war und mit einer irrsinnigen Freude eine Unmenge an Eierschwammerln entdeckt. Er ist kein verwöhntes Stadtkind, das man mit jedem Schritt zum Weitergehen motivieren muss, sondern er findet im Wald auch neben den Schwammerln unendlich viele Dinge, die ihn faszinieren und die unglaublich aufregend sind, etwa die Ameisen. Diese Neugierde macht den Wald für ihn zu einem unglaublichen Abenteuer und hilft ihm Dinge zu sehen, die andere nicht einmal wahrnehmen.

Mit Gott geht es mir ähnlich: Letzten Mittwoch war ich etwas irritiert über eine obdachlose Frau, die ausgerechnet vor dem Maria Pocs Altar im Stephansdom ihre großen Säcke sortiert hat. Dann ist mir der Gedanke eingeschossen: aber wo soll sie denn einen Platz haben, wenn nicht bei der Muttergottes? Ich bin dann ganz berührt weggegangen, berührt von dem Gott, bei dem auch diese Frau eine Bleibe hat.

Deshalb jetzt die Einladung, dass sie ein paar Momente nachdenken, wie Sie auf ihre Weise in der kommenden Woche ihrer Gottesliebe, ihrer Gottessuche nachgehen können: etwa indem sie in einer wachen Haltung mit der Schnellbahn fahren, die Zeitumstellung nützen, um in der Früh 15 min Stille zu haben, am Abend nochmals auf den Tag schauen und nachspüren, wo sie Gott auf die Spur gekommen sind, indem sie mit anderen Menschen gemeinsam beten – oder vielleicht etwas ganz anderes ausprobieren.

Samstag, 28. Oktober 2017

Sound of Silence

Bald kommt die stillste Zeit im Jahr - jedes Jahr in den Geschäften ein bisserl früher. Auch unser Jugendchor hat sich das Thema Stille vorgenommen. Keine Angst, man wird schon was hören und sicher etwas Hörenswertes. Kommen Sie zum Konzert am 12. November um 17 Uhr ins P2 und lauschen Sie dem Sound of Silence.



Sonntag, 22. Oktober 2017

Dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört




Predigt 29. Sonntag im Jahreskreis (Mt 22,15-21),
Sonntag der Weltmission
von Pfarrer Markus Beranek


Seit Wochen begegnet uns in den Evangelien eine frostige Stimmung. Jesus ist in Jerusalem angekommen, bei der religiösen Führungsschichte stößt er auf zunehmende Ablehnung und sucht doch das Gespräch mit ihnen, um ihnen seine Sicht und sein Verständnis von Gott zugänglich zu machen. Heute sind sie es aber, die von sich aus das Gespräch suchen – nicht aus lauterer Absicht, sondern um Jesus zu einer Aussage zu verführen, die es ihnen leichter macht gegen ihn vorzugehen.

Indem sie aber die Frage nach der Rechtmäßigkeit der Steuer aufwerfen, zeigen sie aber zugleich, wie sie selber denken. Natürlich, ihre Lebenssituation als gläubige Juden ist wirklich nicht einfach. Sie leben in einem besetzten Land. Anders als zu früheren Zeiten muss sich die Ausübung des Glaubens an staatlichen Vorgaben orientieren, die sie sich nicht selbst ausgewählt haben. EineVorgabe ist es dem römischen Kaiser, der kein Jude ist, der ein Weltreich regiert, Steuern zu zahlen. Ist das rechtmäßig? Kommt der Kaiser nicht Gott in die Quere? Kann ein gläubiger Mensch die Autorität eines „Ungläubigen“ anerkennen. Wäre nicht vielmehr ziviler Ungehorsam gefragt? Aber die Konsequenzen wären doch absehbar. Keine Steuern zahlen, das wäre eine Rebellion gegen den Kaiser und würde umgehend ihre relative Autonomie gefährden. Was also tun?

Die religiöse Autoriät arrangiert sich mit der staatlichen Macht und versucht gleichzeitig ihre eigenen Bereiche abzusichern. Sie errichten religiöse Schrebergärten und zerbrechen sich den Kopf über alle möglichen Details des religiösen Lebens. Und für viele von ihnen bleibt dann nur noch ein Glaube über, der darin besteht, bestimmte Regeln und Gewohnheiten zu befolgen.

Jesus teilt diese Aufspaltung in einen zurückgezogen frommen Schrebergarten und in eine durch den Kaiser repräsentierte böse und feindliche Welt nicht. Für ihn ist Gott überall da und auch der Kaiser hat von Gott seine Macht. Das ist genau die Überzeugung, die auch in der Lesung aus dem Jesajabuch zum Ausdruck kommt.

Ich erlebe ja selber jeden Tag die Versuchung, dass ich beim pfarrlichen Alltag hängenbleibe. Dass die Gottesdienste laufen, die Taufen und Begräbnisse stattfinden und das Geld für das Darsehen von der Pfarrzentrumsrenovierung zusammen kommt. Solange dann der Fokus nur bei solchen Dingen bleibt, drängt es sich auf drüber zu jammern, dass wir als Kirche an Terrain verlieren. Dass der Glaube den Menschen heute nicht mehr so wichtig scheint. Dass heute alles schwerer ist als früher. Es geht nicht einfach drum Dinge zu bewahren, sondern es geht drum, dass wir den großen Blick wieder lernen. Der Herrschaftsbereich des Kaisers ist vor allem auch die Welt Gottes. Dem Kaiser Steuern zahlen heißt, gerade als gläubige Menschen, diese Welt, diese Gesellschaft, diese Stadt mitzugestalten. Dem Kaiser Steuern zahlen heißt, dass ich als Christ für die Menschen, die ich da draußen vor der Kirche treffe, nützlich sein kann. Der Gottesdienst ist die Einübung, aber wenn ich mit der Überzeugung die Kirche verlasse, dass ich jetzt wieder mein religiöses Bedürfnis für eine Woche gestillt habe, dann bleibt er nutzloses Trockenschwimmen. Spannend wird es, wenn Sie sich jetzt die Frage stellen, wem sie dann, wenn sie aus der Kirche rausgehen, ihre Zeit, Energie und Aufmerksamkeit schenken können.

Wenn die rund 600 Menschen, die jeden Sonntag hier in Stockerau in die Kirche gehen, am Ende rausgehen und wissen „ich habe eine Verantwortung für diese Stadt, für das Miteinander, für den Zusammenhalt, ich kann auf meine Weise dazu beitragen, dass sich in der Familie, in der Nachbarschaft, aber vielleicht auch in größeren Projekten etwas weiterentwickelt“, dann kommt in der Stadt immer mehr in Bewegung. Dann klagen wir nicht über den Kaiser und seine Steuer und über die schlechte Welt von heute, sondern dann bricht im Reich des Kaisers das Reich Gottes an. Solche selbstbewusste Christen, denen es an dieser Stadt und an den Menschen hier auch weiterhin und noch viel mehr liegt, sind Missionare. Gesandte Jesu in einer bewegten Welt.

Der heutige Sonntag der Weltmission erinnert uns daran, dass wir als Christen eine „mission“ haben. Wir sind Gottes Augen und Ohren, Hände und Füße in dieser Stadt und in dieser Welt.

Freitag, 20. Oktober 2017

Caritas on the road


Karl Hochfelsner von unserer Pfarrcaritas schreibt uns: "Heute gab es wieder einen Transport der Pfarrcaritas nach Ungarn - Maglod. Danke an alle, die dazu einen Beitrag geleistet haben". Und Fotos haben wir auch bekommen.



Montag, 16. Oktober 2017

Ihre Spende für den Soma-Markt

Karl Hochfelsner hat uns 2 Fotos von der Sammlung für den Soma-Markt in Stockerau geschicktb. Der Soma bietet Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs für alle unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger an, denen es nicht so gut geht.
Die Sammlung durch unsere Pfarrcaritas erfolgte anlässlich des Erntedankfestes am 15. Oktober.
Danke allen Spenderinnen und Spendern.

Erntedankfest

Diesen Sonntag haben wir das Erntedankfest gefeiert. Die prachtvollen Erntekrone wurde beim Einzug von unseren Bäuerinnen und Bauern nach vorne getragen.

Nach dem Gottesdienst ging es rüber ins Pfarrzentrum, wo bei guten Gesprächen und Kaffee und Kuchen das Erntedankfest ausklang.







Die Predigt zum heutigen Evangelium über eine königliche Hochzeit können Sie ->hier nachschlagen.


Weitere Fotos finden sich in diesem -> Fotoalbum.

Über eine königliche Hochzeit



Predigt 28. Sonntag im Jahreskreis (Mt 22,1-14),
von Pfarrer Markus Beranek




Ein kostenloses Essen. Ein mehrtägiges Fest. Ein paar Tage, wo der Kampf ums tägliche Überleben unterbrochen ist. All das schwingt mit, wenn die Diener auf die Straße hinausgehen, um alle, die sie treffen zur königlichen Hochzeit einzuladen.

Für die Zeitgenossen Jesu war es eine völlig absurde Vorstellung, eine Hochzeitseinladung zu ignorieren, wie es im ersten Teil des Gleichnisses erzählt wird. Aber auch in dieser Geschichte schwingt wieder der Schmerz Jesu mit der erlebt. Seine Botschaft des anbrechenden Gottesreiches war und ist für ihn mit diesem Hochzeitsfest vergleichbar. Der Gott, den Jesus verkündet, der will uns die Lebensfreude eines solchen Festes schenken.

Der erste Teil des Gleichnisses erzählt davon, wie Menschen Gott im Alltag ausweichen. Zum Beispiel, indem sie unendlich beschäftigt sind: mit ihrer Arbeit, mit vielen Gedanken, mit dem Reden über die Mitmenschen. Oder indem sie beständig das Gefühl haben benachteiligt zu sein, neidvoll auf die anderen schauen, sich ständig am falschen Platz fühlen. Die Hochzeitsgäste die auf ihren Acker oder in ihr Geschäft gehen oder gar über die Diener herfallen, stehen für sie. Jesus spielt damit auf all die frommen Menschen seines Volkes an, deren Frömmigkeit sie nicht näher zu Gott führt.

Im zweiten Teil des Gleichnisses gehen die Diener des Königs hinaus auf die Straße und laden dort die Leute ein. Jesus kommen dabei ganz viele Gesichter von Menschen, die sonst als Außenseiter gegolten haben: Levi oder Zachäus, die Zöllner, denen er begegnet ist, die syrophönizische Frau, der er zuerst so eine scharfe Abfuhr erteilt hat. Jesus weiß: dort, wo Menschen in ihrem Leben verwundet sind, dort ist oft die Sehnsucht besonders groß. Die Wunde, die innere Verletzung kann zu einer Tür werden, wo Menschen die Nähe und Zuwendung Gottes ganz besonders wahrnehmen.

Das Bild des Hochzeitsmahles muss für unser Leben nicht bedeuten, dass alle Schwierigkeiten beseitigt sind, dass es keine Leid, keine Sorgen, keine Krankheit, keine Einsamkeit mehr gäbe. Das Bild des Hochzeitsmahles in diesem Gleichnis erinnert uns daran, dass Gott uns in jedem Moment unseres Lebens begegnen kann: in der Freude und im Leid, in der Gesundheit und in der Krankheit, in der Gemeinschaft und in der Einsamkeit.

Dann kommt noch der Mann, der kein Hochzeitsgewand anhat. Vermutlich bekamen Hochzeitsgäste mit der Einladung ein eigenes Festgewand geschenkt. Mein Eindruck ist, dass dieser Mann einfach in einer Haltung der Gleichgültigkeit lebt. Und wenn mir ein anderer Mensch im Grunde egal ist, dann wird bei der Begegnung nichts rauskommen – mit Gott ist es dann nicht anders.

Wir können die Begegnung mit Gott nicht erzwingen. Wir können uns nur innerlich bereiten, offen halten und auch die dunklen Seiten aus der Begegnung mit Gott nicht aussparen. Mitunter können gerade die Wunden des Lebens dann zum Eintrittstor in den Hochzeitssaal werden.

Volles Haus beim Kolomani Heurigen





Am Vorabend des Erntedankfestes gibt es in Stockerau traditionell den Pfarrheurigen, der seit dem 1000-Jahr Kolomansjubiläum Kolomani Heuriger heißt. Das Team rund um Hedi Großschopf hat sich wieder  ins Zeug geworfen. Ein volles Pfarrzentrum war dann ein sehr schöner Erfolg.






Der Heurige ist immer schon ein besonderer Ort der Begegnung, an dem wir auch viele Gäste begrüßen dürfen, die einfach mal bei der Pfarre vorbeischauen, "Pfarre trifft Stadt" sozusagen.






Hedi hat uns folgende Impressionen zugesendet. Mehr finden Sie im folgenden ->Fotoalbum.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Unsere Legio diskutiert

Die Legio Stockerau lädt jedes Monat zu einem Glaubensgespräch ein. Diesmal am 18. Oktober geht es um Leben nach dem Tod. Die etwas provokante Frage lautet:


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Nicht vergessen!


Samstag, den 14. Oktober ist ab 17 Uhr im P2 (Pfarrzentrum) Pfarrheuriger, auch Kolomani-Heuriger genannt, da am 13. Oktober das Fest des Hl. Koloman gefeiert wird.

Wer den Hl. Koloman mitfeiern möchte, der sollte sich am 13. Oktober um 18 Uhr beim Hollundererbaum einfinden, auf dem er vor 1005 Jahren aufgeknüpft wurde (Eingang durch den Klostergarten bis nach hinten zur Klostermauer).

Und am Sonntag feiern wir den Erntedanksonntag. Unsere fleissigen Helferinnen haben wieder eine schöne Erntekrone geflochten. Die wird bei der Halbzehnuhrmesse feierlich hineingetragen und beim Altar aufgebaut.

Bild: Hl. Koloman von Gerhard Schuster

1000Kirchen suchen und finden

Heute startet die neue App der Erzdiözese Wien, die Ihnen mit Drücken und Wischen die Gottesdienste in den Nähe Ihres Standortes zeigt. Auch Stockerau ist natürlich mit den vielen Gottesdiensten in unserer Pfarrkirche, in der Arche, im städtischen Pflegeheim und im Kloster St. Koloman vertreten.

Hier ist der Pressetext des Pressedienstes der Erzdiözese Wien:

„1000Kirchen“-App: alle Gottesdienste in Ihrer Nähe finden

Die Erzdiözese Wien startet mit der „1000Kirchen“-App einen kostenlosen mobilen Service, der die nächsten katholischen Gottesdienste rund um den Standort des Users anzeigt. Kardinal Schönborn: „Die Menschen werden mobiler. Die Kirche auch.“

WIEN, 12.10.2017 (PEW). Mehr als 1000 Kirchen und Kapellen gibt es auf dem Gebiet der Erzdiözese Wien, das neben der Stadt Wien auch das östliche Niederösterreich umfasst. Das Angebot an Gottesdiensten ist dementsprechend groß. Die „1000Kirchen“-App soll helfen, den Überblick zu bewahren und alle bevorstehenden Gottesdienste in der Umgebung des Users auf Knopfdruck zu finden. Zu jedem dabei aufscheinenden Gottesdienst-Standort gibt es weiterführende Informationen. Und man kann sich auch gleich den Weg dorthin anzeigen lassen.

Smartchurch

„Die Menschen werden immer mobiler. Die Kirche auch", so der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn zur neuen App seiner Diözese: "Die 1000Kirchen App ist wirklich Smartchurch für Smartphones: Ein hochaktuelles Service – für die Freude der Begegnung mit Jesus Christus in der Heiligen Messe."

Carl Rauch, Leiter des Medienhauses der Erzdiözese Wien: "Immer mehr Menschen nutzen das Internet mobil. Im letzten Jahr haben 430.000 Nutzer über mobile Dienste auf die Website der Erzdiözese zugegriffen, auch um Gottesdienste zu suchen". Mit der neuen App wird diese Gottesdienstsuche noch schneller verfügbar, mobil besser bedienbar und mit GPS-Navigation verknüpft. "Es ist uns ein großes Anliegen, dass alle Menschen überall und jederzeit zur nächsten Messe finden können", so Rauch.

Pfarren liefern Daten

In Kooperation mit der Agentur Fluxguide hat das Webteam der Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Wien in den letzten Monaten die App für iOs und Android entwickelt, sie ist kostenlos im AppStore und im Google PlayStore erhältlich. "Dabei greifen wir auf die Daten der Pfarren im System des Webportals der Erzdiözese Wien zu", erklärt Andreas Kastenmeier, Bereichsleiter Online & Social Media des diözesanen Medienhauses. „Unser Dank gilt den Verantwortlichen in unseren Pfarren, die die Gottesdienstzeiten eintragen und laufend aktualisieren“.

Direktlinks zur 1000Kirchen App:



Mittwoch, 11. Oktober 2017

Ein Fan von Papst Franziskus?

Für alle Fans von Papst Franziskus gibt es jetzt das In-T-Shirt vom SuperPope zu kaufen. 19€ und Sie sind dabei.

Hier gehts zum Online Shop (nur englisch oder italienisch).

Wir bekommen keine Provision (-:

Dienstag, 10. Oktober 2017

Nix für schwache Nerven

Am (und nicht vom) Nationalfeiertag kann man sich abseilen. Und zwar von unserem Kirchturm. Er ist 88 m hoch und so etwa auf 50-60 m hängen die Glocken und von dort kann man sich mit Hilfe der Experten des Stockerauer Gebirgsvereines abseilen. Wer dabei sein will - als aktive Abseilerin, als aktiver Abseiler oder nur als Kiebitz, der sollte sich das Plakat genauer ansehen.


Sonntag, 8. Oktober 2017

Ein Weinstock erblüht

In der heutigen Familienmesse stand im Mittelpunkt der Kirche ein alter Weinstock, da sowohl die Lesung aus dem Alten Testament als auch das Evangelium von Weinstock und Weingarten handelte. In sehr eindrucksvoller Symbolik wurde der alte Weinstock von den Kindern mit Blättern und Weintrauben zu einem erntereifen Weinstock entwickelt. Dazu passte auch die Predigt von Pfarrer Markus Beranek, die Sie hier nachlesen können. Unser Familienmessenchor - diesmal war das Orchester um eine Querflöte erweitert - gestaltete den Gottesdienst musikalisch.


Über Weinberge und Weinstöcke

Predigt 27. Sonntag im Jahreskreis von Pfarrer Markus Beranek

Auch das heutige Gleichnis erzählt Jesus in Auseinandersetzung mit der religiösen Autorität seines Volkes. Er greift das alte biblische Bild des Weinberges auf, das uns schon in der Lesung aus dem Jesajabuch begegnet ist. Der Weinberg ist ein Bild für das Volk Israel oder auch für die Kirche. Dann geht es mit einer völlig absurden Geschichte weiter. Die Pächter des Weinberges verweigern es, ihre Pacht zu zahlen und sie scheuen sogar vor Mord und Totschlag nicht zurück. Der Schmerz Jesu schwingt in dieser Erzählung mit, weil er deutlich spürt, wie er gerade bei der religiösen Autorität seines eigenen Volkes auf heftigen Widerstand stößt - so massiv, dass sie ihn letztlich ans Kreuz bringen werden. Die anderen Winzer, die am Ende des Gleichnisses genannt werden, sind schon ein Ausblick auf das, was sich nach Ostern ereignen wird: dass Menschen aus allen Völkern sich der Botschaft Jesu anschließen.
Der Evangelist Matthäus überliefert uns dieses Gleichnis, weil er deutlich spürt, dass es auch für die Kirche nichts an Aktualität verloren hat. In der Gemeinde des Matthäus und auch heute in der Kirche und vielleicht da und dort auch in uns selbst gibt es die Haltung „Lieber Gott, lass mich doch in Ruhe. Ich tue meine religiösen Pflichten. Ich gehe in die Kirche. Ich zahle meinen Kirchenbeitrag. Beschütze mich, aber bitte mische dich nicht weiter in mein Leben ein.“ Das ist ein Lebensgefühl, wie wenn man mit der angezogenen Handbremse mit dem Auto fährt. Alles was geschieht, ist eine Bedrohung. Im Gleichnis könnten doch die Pächter mit dem Sohn des Gutsbesitzers ein Fest feiern, sich freuen, dass der Juniorchef persönlich vorbei kommt. Hier aber kommt die Lebenshaltung von Menschen zum Ausdruck, die immer in der Abwehr leben, niemand an sich heranlassen, der nicht ihre Überzeugung teilt. Jedes Ereignis, dass nicht ihren engen Vorstellungen entspricht wird zu einer Gefahr. Wer so lebt, verschließt sich dem Fluss des Lebens, wird eng und ängstlich und erlebt alles als Angriff und Bedrohung.
Jesus verkörpert genau die umgekehrt Haltung. Er konnte unbeschwert Menschen begegnen, die ganz anders waren als er. Er hat sich vor ungeplanten Ereignissen nicht gefürchtet. Er hat darauf vertraut, dass auch in den dunklen und ungewissen Wendungen des Lebens ein Licht am Ende des Tunnels zeigt.
„Fürchte dich nicht, sondern lebe“, ruft er uns auch heute zu.

Samstag, 7. Oktober 2017

Zehn Jahre Ehrenamt

Mit seiner Frau Anni
Ossi Wolf, mit vollen Titeln Oberstudienrat Mag. Johann Wolf, feiert heute, Samstag 7. Oktober 2017, den zehnten Jahrestag seiner Weihe zum ständigen und ehrenamtlichen Diakon. Damals, 2007,  noch aktiv als von seinen Schülerinnen und Schülern geliebter Lehrer an der Handelsakademie Korneuburg hat er seither unzählige Taufen, Hochzeiten und Begräbnisse geleitet, viele davon ehemaliger Schüler und Schülerinnen und deren Kinder und auch Enkel.  Pfarrer, Kapläne und Diakone sind in den 10 Jahren gekommen und gegangen - er ist ruhender Pol und Kontinuität in unserer Pfarre.

Die Redaktion wünscht ihm zu diesem "Feiertag" alles Gute und noch viele Jahre im Amt des ehrenamtlichen und ständigen Diakons. Danke, Ossi, für 10 Jahre Dienst in unserer Pfarre.
Die Karikatur von Dagmar Ungrad
im Pfarrblatt anläßlich seines
60. Geburtstages

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Pfarrcafé - Einteilung 2017/2018

Für alle Insiderinnen und Insider des Stockerauer Pfarrcafès gibt es hier im PfarrWeb die aktuelle Liste, wer an welchem Sonntag eingeteilt ist, zum Ansehen oder Herunterladen als PDF.

Das Stockerauer Pfarrcafé, ein Ort der Begegnung nach den zwei Sonntag-Vormittag- Messen, gibt es seit über 30 Jahren von September bis Juni.. Jeden Sonntag gestaltet diesen Vormittag eine andere Gruppe der Pfarre, bringt oft köstliche, selbstgebackene Mehlspeisen mit und schenkt Kaffee und anderes Flüssiges aus.

Foto: Bildarchiv Göstl.

Eine Einladung nur an junge Menschen

Unser Pfarrvikar Tomasz Iwandowski lädt zur Jugendrunde ein: "Am kommenden Sonntag (8. Oktober, 19-20 Uhr) ist im Jugendraum des P2 die nächste Jugendstunde, die für alle offen ist! Herzliche Einladung dazu!"




Das Bild stammt aus einer alten Karikatur vom Wechsel der Kapläne im Herbst 2012 (Kaplan Manfred Müller verließ uns damals und Tomasz kam).

Erntedank

Die Pfarre lädt zum Erntedankfest am Sonntag, den 15. Oktober bei der Halbzehnuhrmesse ein. Dabei wird auch die jedes Jahr schönere Erntekrone gesegnet. Hier ist das Plakat, das unser ausgezeichnetes Plakateteam gestaltet hat.


Begegnungen

Am letzten Sonntag, dem 1. Oktober, war wieder Begegnungscafé im P2 - Pfarrzentrum Stockerau. Lisa Pfeiler hat uns ein ausführliches Fotoalbum zukommen lassen, das Sie hier ansehen können.

Das nächste Begegnungscafé ist am 15. 10. im evangelischen Gemeindezentrum.Das nächste Begegnungscafé im P2 ist am Sonntag, den 29. Oktober 2017 von 15-17 Uhr.  Alle Termine finden Sie hier.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Ob Sri Lanka oder Cebu - ein Hinweis fehlt

Alles, was unser Arbeitskreis Weltkirche macht, ist mit Geld verbunden. Vielleicht haben Sie aus den letzten beiden Artikeln für sich beschlossen, mitzuhelfen. Darum gibt es auch ein Spendenkonto. Ihre Spende kann auch von der Steuer abgesetzt werden. Sie finden das alles in unserem PfarrWeb.
Ein Zitat daraus:

"Falls Sie mehr über den Arbeitskreis erfahren möchten, wenden Sie sich per eMail an Walter Pusch. Wenn Sie gerne unterstützen wollen, dann gibt es ein Konto bei das Bank Austria mit dem IBAN AT03 1200 0007 9271 0600. Fragen Sie Walter Pusch, wenn Sie ihre Spende von der Steuer absetzen wollen."

Übrigens am 22. Oktober ist wieder Sonntag der Weltkirche. Pater Karl Wallner aus Heiligenkreuz ist ja jetzt Direktor von Missio Österreich und es würde irgend etwas nicht stimmen, wenn er nicht auf allen Internetkanälen, darunter natürlich auch Youtube werben würde. Man lernt daraus zum Beispiel, dass jeder Österreicher, jede Österreicherin derzeit pro Jahr76 cent spendet. Schauen Sie sich das an.

Neues von den Philippinen

Unser Arbeitskreis Weltkirche der Pfarre Stockerau unterstützt weltweit einige Projekte. Schon viele Jahre unterstützen wir Bruder Bela Lanyi vom Orden der Steyler Mission (SVD). Früher an seinem Standort in Sibirien, jetzt für seine Arbeit auf der philippinischen Insel Cebu. Er hat uns auch einen langen Bericht samt der Abrechnung für das Jahr 2016 geschickt. Wir glauben, dass solche Berichte und Abrechnungen einen realen Blick auf die Arbeit und die Themen geben können. Darum kürzen wir nicht und korrigieren wir auch die Rechtschreibung nicht (Bruder Bela ist Ungar).

Liebe Pfarrgemeinde Stockerau!

Lage der Insel Cebu
Ich möchte mich nochmals herzlich für die Unterstützung bedanken, die Eure Pfarre dieses Jahr uns gewährt hat. Wir haben 1.000,00 EURO (ein Tausend EURO) im Februar 2017 erhalten. Ich glaube, dass Missionsprokur Sankt Gabriel die Pfarre und den Fachausschuß darüber informiert hat, dass wir den Betrag erhalten haben. Mit dem erhaltenen Betrag können wir ein weiteres Jahr wirken. Hiermit berichte ich über die Verwendung der Unterstützung, die die Pfarre Stockerau uns voriges Jahr (2016) gewährte.
Obwohl ich seit Juni 1, 2017 nicht mehr Präfekt im Brüderausbildungshaus der Steyler Missionare in Cebu City, Philippinen bin, ich setze auch jetzt jene Arbeit im staatlichen Kinderheim "Community Scouts" fort, die ich vor fast 10 Jahren mit künftigen Steyler Missionsbrüdern begonnen habe. Soziale Arbeit ist ein wichtiger Teil der Ausbildung junger Steyler Missionsbrüder....

Neues aus Sri Lanka

Bildungshaus Buluthota
Der Arbeitskreis Weltkirche der Pfarre Stockerau unterstützt seit vielen Jahren Projekte in Sri Lanka. die unter anderen Maria Groll, vielen noch als Professorin im Stockerauer Gymnasium bekannt, betreut. Walter Pusch jun., der Leiter der Arbeitsgruppe hat uns folgenden Bericht und Bilder dazu von Maria Groll geschickt.

Mit einer Solidaritätseinsatzgruppe bei Teepflückern und Kautschukzapfern in Sri Lanka 
August 2017

 „Little Star"ist ein Bildungsprogramm für Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, ihres sozialen und traditionellen Standes immer noch am Rand der Gesellschaft stehen.
Die meisten der indisch-tamilischen Plantagenbewohner sind Hindu, und Nachfahren der vor ca.150 Jahren aus Südindien stammenden rechtlosen Teepflücker und Kautschukzapfer, eine ausgegrenzte
Minderheit.
Auch heuer wird die kleine Einsatzgruppe aus Österreich von unseren Freunden, den Kindern, ihren Lehrerinnen und Eltern
Schülerstatistik 2017
Hemingford Estate, Begrüßung
freudig erwartet. Man kennt einander schon! Es ist ein Fest für viele Plantagenbewohner in diesem entlegenen Bergland von Ratnapura.
In sieben einfachen kleinen Mehrzweckhallen, die in den Jahren zuvor mit Solidaritätseinsatzgruppen errichtet wurden, wird gelernt, gesungen und getanzt, gespielt, gefeiert und gelacht. In diesem Schuljahr, das im Dezember zu Ende geht, sind es 175 Vorschulkinder,14 Lehrerinnen, Katechistinnen und alle dazugehörigen Familien, für die "Little Star" sein Licht strahlen
lässt! Die Gäste aus Österreich, Gabi, Michi und Theresa, können sich in den praktischen Unterricht "einklinken", die ersten Schreib- und Rechenleistungen, Gedächtnis- und Konzentrationsspiele, traditionelle Tanzdarbietungen bewundern, und guten Ceylon Tee in bescheidenen line-homes, den einfachen Hütten der Plantagenbewohner, genießen.
Galaboda Estate, Begrüßung
Mit unserem „Little Star“ Children fund wird auch die pädagogische und pastorale Arbeit der KatechistInnen und Lehrerinnen in diesen Dörfern unterstützt. Sie sind nicht nur die wichtigsten Ansprechpersonen in der Dorfgemeinschaft, sie sind  zuständig für die pastoralen Dienste und ebenso
Seminar in Buluhota
wichtig für den Förderunterricht, damit auch Plantagenkinder das Lernziel erreichen!
Mit der finanziellen Unterstützung aus Österreich wird im August d. J.  der  zehnte Trainingskurs in Tamilischer Sprache für 35 Katechistinnen und Vorschullehrerinnen abgehalten. Auch dabei können sich Gabi, Michi und Theresa sehr gut einbringen.
Unser Projektpartner, Bischof  Cletus von Ratnapura und sein Team aus dem Pastoralzentrum schätzen diese einmalige Fortbildungsmöglichkeit für die tamilischen jungen Frauen so sehr und schicken auch auf diesem Weg ein aufrichtiges
Galaboda Estate, Kinderchor
Dankeschön an die Missionsgruppe der Pfarre Stockerau!
Hier sind die
Dörfer auf der
Insel Sri Lanka
Die Vorträge zu pastoralen, pädagogischen, und psychologischen Themen, das Angebot von praktischen und musischen  Gestaltungsformen, das  Austauschen von Erfahrungen, das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten, das Erleben einer Gemeinschaft über Grenzen hinweg bilden ein Rüstzeug, das motiviert, Kraft gibt und Begegnungen schafft, die auf beiden Seiten betroffen machen und wunderbar bereichern!

Maria Groll

Die Einsatzgruppe 2017 war  Gabriele Groll, Michaela Hellmann und Theresa Zinnerer.

Bilder: Maria Groll.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Caritas heißt Liebe

Jedes Jahr zum Erntedankfest, gibt es die Erntedanksammlung, die auch bedürftigen Menschen in unserer Stadt Stockerau an der Freude einer guten Ernte teilhaben lassen möchte. Die gespendeten Waren kommen wie im letzten Jahr wieder unserem SOMA-Markt zugute.

Das Plakat hilft weiter, wie man da mitmachen kann.


Christlich geht anders

Die Initiative Christlich geht anders lädt zu einem Flashmob am Freitag, 6. Oktober, 9:30 beim Riesentor des Stephansdoms in Wien ein.

Mit Redebeiträgen von:

  • Elisabeth Mayer (Katholische Aktion Österreich, Präsidentin KA Salzburg.)
  • Stephan Schulmeister (Wirtschaftsforscher)
  • Emmerich Tálos (Sozialstaatsexperte, Univ.Prof. i.R.)
  • Veronika Pernsteiner (Vorsitzende kfb - Kath. Frauenbewegung Österreichs)
  • Abtpräses Christian Haidinger (Vorsitzender d. männlichen Ordensgemeinschaften)

Wir sind mitten im Intensivwahlkampf. Populistische Vereinfachungen und Scheinlösungen dominieren zunehmend die politische Debatte. Wo aber sind die solidarischen Antworten auf die soziale Frage von heute – in einem christlichen und humanistischen Sinn?

Die Initiative „Christlich geht anders“ ist überparteilich und ökumenisch. Sie möchte Mut und Hoffnung machen und den sozialen Zusammenhalt stärken. Die gleiche Würde aller Menschen und soziale Gerechtigkeit sind zentrale Anliegen. Mit diesem Flashmob möchten wir ein deutliches Zeichen setzen – auch in diesem Wahlkampf. Wir laden Dich/Sie sehr herzlich ein, sich dafür Zeit zu nehmen.
Reden wir über solidarische Antworten auf die soziale Frage von heute:

  • Wie entwickeln wir unseren Sozialstaat weiter?
  • Wie gestalten wir dafür unser Steuersystem gerechter?
  • Was tun wir, damit ein gutes Leben für alle Menschen möglich wird?

www.christlichgehtanders.at 
info@christlichgehtanders.at 
https://www.facebook.com/christlichgehtanders/ 
#christlichgehtanders