Dienstag, 12. September 2017

Papst Franziskus in Kolumbien

Wir haben vom kleinen Unfall bei der Fahrt mit dem Papamobil gelesen und gehört, aber haben Sie gelesen oder gehört, wovon Papst Franziskus so in seinen Reden und Hl. Messen zu den Kolumbianern gesprochen hat, einem großen Land (flächenmäßig ca. 14 mal so groß wie Österreich), das gerade einen jahrzehntelangen Konflikt mit den FARC-Rebellen hinter sich gebracht hat.


Hier findet man die Ansprachen und Predigten zum Nachlesen auf Deutsch.

Der Anführer der kolumbianischen Ex-Guerilla FARC, Rodrigo Londono Echeverry, hat Papst Franziskus in einem Brief um Vergebung für das Leid gebeten, das seine Organisation in über 50 Jahren Bürgerkrieg verursacht hat. „Seit Sie den ersten Schritt in mein Land gesetzt haben, spüre ich, dass sich endlich etwas ändern wird“, so der marxistische Anführer.

Der Papst hinterlasse einen tiefen Eindruck in der Geschichte des Landes, mobilisiere alle Bevölkerungsteile und gebe ihnen eine Botschaft, auch sorge er für „Tränen der Emotion von Männern, Frauen und Kindern, die Ihr Lächeln, Ihre Güte und den Glanz in Ihren Augen bewundern. Nur ein Heiliger wie Sie bringt das zustande“, schrieb Lodono, der den Papst zudem mit seinem Namensgeber Franz von Assisi und mit Jesus verglich.

Übrigens heißt auch das Motto der heurigen Karnabrunn-Wallfahrt: "Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern"

(Quelle: ORF Religion, Bild Radio Vatikan)

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