Sonntag, 25. Juni 2017

40 Jahre, das muss gefeiert werden

Heute, Sonntag 25.6., feierte Stockerau das Jubiläum 40 Jahre Fußwallfahrt nach Mariazell. Hier die Rede, die Wallfahrtsleiter Gerhard Schuster hielt:

Danke an Pfarrer Ludwig Czombal, der 1977 die Idee geboren hatte eine Fußwallfahrt nach Mariazell einzurichten. Danke für die Verwirklichung der Idee 1978 an Karl Linsbichler, Helmut Eder und 11 weiteren Stockerauern, die die Expedition gewagt haben und den Weg angetreten haben.

In den 40. Jahren wurde dieser Weg leicht verändert jedoch immer bereichert. z.B
  • Seit der 2.Wallfahrt stand er immer unter einen Motto,
  • Es wird jedes Jahr eine wunderschöne Kerze angefertigt, die auch lange Zeit noch in der Kirche vorm Marienaltar bewundert werden kann.
  • Ab 1984 haben sich Personen bereit erklärt, Tagesgestaltungen mit persönlichen Worten zu untermauern.
  • 1x am Tag wird der Rosenkranz gebetet.
  • Seit 1987 wurde als Zeichen (Symbol) der Wallfahrt ein Kreuz vorangetragen.
  • 2002 wurde im Zuge der 25. Wallfahrt der Weg mit dem Wallfahrerkreuz an der Donau bereichert.
  • In den letzten Jahren erfolgte immer mehr die tolle musikalische Untermauerung der Tagesgestaltungen und der wirklich persönlichen Abendmessen im Freien, Gaststätten oder Kapellen.
  • Es gab immer wieder Wallfahrtsbüchlein, Wallfahrerboten und Fotobücher, gestaltet von Pilgern.
  • Unser Weg nach Mariazell ist gewachsen und zur größten katholischen Gemeinschaft hier in Stockerau geworden, wir sind Familie geworden, dank unserem Wallfahrts Direktor im Ruhestand, unserm Karl, der jahrelang seit 1984 diese organisiert hatte. 2014 hat er sie meinen Händen anvertraut und ich wache darüber, dass diese Wallfahrt auch dieses Flair beibehält.
Was macht unsere Wallfahrt so besonders?

Sie ist ständig bereichert worden und dennoch hat sie ihre Einfachheit erhalten.
Die Gastfreundschaft bei den Pausenstationen und den Quartiergebern sucht sicher seinesgleichen.

Schließen möchte ich mit den Worten unseres Freundes Uwe, der in Deutschland lebt und extra für diese fünf Tage zu uns nach Stockerau kommt. Er hat bei seiner 1. Wallfahrt den Spruch geäußert:

„Es glauben mir meine Freunde nie, was ich hier erlebt habe!"

Und Marion Satra, die einen Teil der Fotos gemacht hat, kommentierte so:

Familie Berger, Familie Tomaso und das Mesnerpaar aus Michelbach waren 
zu gegen. Und viele, viele Alt-Neu- und hoffentlich Zukunftswallfahrer haben diesen besonderen Gottesdienst mitgefeiert. Unser erster Quartiergeber "der Bergerbauer" hat es sich nicht nehmen lassen, sein selbst gebranntes "Tröpferl" mitzubringen,
um auch hier nach der Messe die Wallfahrer damit zu verköstigen. Unsere
jüngste Teilnehmerin Miriam, sie ging im Vorjahr mit, folgte auch wie viele
Wallfahrer der Einladung, ein Weihrauchkörnchen mit ihren Anliegen
darzubringen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wir freuen uns über jeden Kommentar. Und da wir mit konkreten Menschen kommunizieren wollen, bitten wir Sie, nicht anonym zu kommentieren.