Montag, 16. Oktober 2017

Ihre Spende für den Soma-Markt

Karl Hochfelsner hat uns 2 Fotos von der Sammlung für den Soma-Markt in Stockerau geschicktb. Der Soma bietet Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs für alle unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger an, denen es nicht so gut geht.
Die Sammlung durch unsere Pfarrcaritas erfolgte anlässlich des Erntedankfestes am 15. Oktober.
Danke allen Spenderinnen und Spendern.

Erntedankfest

Diesen Sonntag haben wir das Erntedankfest gefeiert. Die prachtvollen Erntekrone wurde beim Einzug von unseren Bäuerinnen und Bauern nach vorne getragen.

Nach dem Gottesdienst ging es rüber ins Pfarrzentrum, wo bei guten Gesprächen und Kaffee und Kuchen das Erntedankfest ausklang.







Die Predigt zum heutigen Evangelium über eine königliche Hochzeit können Sie ->hier nachschlagen.


Weitere Fotos finden sich in diesem -> Fotoalbum.

Über eine königliche Hochzeit



Predigt 28. Sonntag im Jahreskreis (Mt 22,1-14),
von Pfarrer Markus Beranek




Ein kostenloses Essen. Ein mehrtägiges Fest. Ein paar Tage, wo der Kampf ums tägliche Überleben unterbrochen ist. All das schwingt mit, wenn die Diener auf die Straße hinausgehen, um alle, die sie treffen zur königlichen Hochzeit einzuladen.

Für die Zeitgenossen Jesu war es eine völlig absurde Vorstellung, eine Hochzeitseinladung zu ignorieren, wie es im ersten Teil des Gleichnisses erzählt wird. Aber auch in dieser Geschichte schwingt wieder der Schmerz Jesu mit der erlebt. Seine Botschaft des anbrechenden Gottesreiches war und ist für ihn mit diesem Hochzeitsfest vergleichbar. Der Gott, den Jesus verkündet, der will uns die Lebensfreude eines solchen Festes schenken.

Der erste Teil des Gleichnisses erzählt davon, wie Menschen Gott im Alltag ausweichen. Zum Beispiel, indem sie unendlich beschäftigt sind: mit ihrer Arbeit, mit vielen Gedanken, mit dem Reden über die Mitmenschen. Oder indem sie beständig das Gefühl haben benachteiligt zu sein, neidvoll auf die anderen schauen, sich ständig am falschen Platz fühlen. Die Hochzeitsgäste die auf ihren Acker oder in ihr Geschäft gehen oder gar über die Diener herfallen, stehen für sie. Jesus spielt damit auf all die frommen Menschen seines Volkes an, deren Frömmigkeit sie nicht näher zu Gott führt.

Im zweiten Teil des Gleichnisses gehen die Diener des Königs hinaus auf die Straße und laden dort die Leute ein. Jesus kommen dabei ganz viele Gesichter von Menschen, die sonst als Außenseiter gegolten haben: Levi oder Zachäus, die Zöllner, denen er begegnet ist, die syrophönizische Frau, der er zuerst so eine scharfe Abfuhr erteilt hat. Jesus weiß: dort, wo Menschen in ihrem Leben verwundet sind, dort ist oft die Sehnsucht besonders groß. Die Wunde, die innere Verletzung kann zu einer Tür werden, wo Menschen die Nähe und Zuwendung Gottes ganz besonders wahrnehmen.

Das Bild des Hochzeitsmahles muss für unser Leben nicht bedeuten, dass alle Schwierigkeiten beseitigt sind, dass es keine Leid, keine Sorgen, keine Krankheit, keine Einsamkeit mehr gäbe. Das Bild des Hochzeitsmahles in diesem Gleichnis erinnert uns daran, dass Gott uns in jedem Moment unseres Lebens begegnen kann: in der Freude und im Leid, in der Gesundheit und in der Krankheit, in der Gemeinschaft und in der Einsamkeit.

Dann kommt noch der Mann, der kein Hochzeitsgewand anhat. Vermutlich bekamen Hochzeitsgäste mit der Einladung ein eigenes Festgewand geschenkt. Mein Eindruck ist, dass dieser Mann einfach in einer Haltung der Gleichgültigkeit lebt. Und wenn mir ein anderer Mensch im Grunde egal ist, dann wird bei der Begegnung nichts rauskommen – mit Gott ist es dann nicht anders.

Wir können die Begegnung mit Gott nicht erzwingen. Wir können uns nur innerlich bereiten, offen halten und auch die dunklen Seiten aus der Begegnung mit Gott nicht aussparen. Mitunter können gerade die Wunden des Lebens dann zum Eintrittstor in den Hochzeitssaal werden.

Volles Haus beim Kolomani Heurigen





Am Vorabend des Erntedankfestes gibt es in Stockerau traditionell den Pfarrheurigen, der seit dem 1000-Jahr Kolomansjubiläum Kolomani Heuriger heißt. Das Team rund um Hedi Großschopf hat sich wieder  ins Zeug geworfen. Ein volles Pfarrzentrum war dann ein sehr schöner Erfolg.






Der Heurige ist immer schon ein besonderer Ort der Begegnung, an dem wir auch viele Gäste begrüßen dürfen, die einfach mal bei der Pfarre vorbeischauen, "Pfarre trifft Stadt" sozusagen.






Hedi hat uns folgende Impressionen zugesendet. Mehr finden Sie im folgenden ->Fotoalbum.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Unsere Legio diskutiert

Die Legio Stockerau lädt jedes Monat zu einem Glaubensgespräch ein. Diesmal am 18. Oktober geht es um Leben nach dem Tod. Die etwas provokante Frage lautet:


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Nicht vergessen!


Samstag, den 14. Oktober ist ab 17 Uhr im P2 (Pfarrzentrum) Pfarrheuriger, auch Kolomani-Heuriger genannt, da am 13. Oktober das Fest des Hl. Koloman gefeiert wird.

Wer den Hl. Koloman mitfeiern möchte, der sollte sich am 13. Oktober um 18 Uhr beim Hollundererbaum einfinden, auf dem er vor 1005 Jahren aufgeknüpft wurde (Eingang durch den Klostergarten bis nach hinten zur Klostermauer).

Und am Sonntag feiern wir den Erntedanksonntag. Unsere fleissigen Helferinnen haben wieder eine schöne Erntekrone geflochten. Die wird bei der Halbzehnuhrmesse feierlich hineingetragen und beim Altar aufgebaut.

Bild: Hl. Koloman von Gerhard Schuster

1000Kirchen suchen und finden

Heute startet die neue App der Erzdiözese Wien, die Ihnen mit Drücken und Wischen die Gottesdienste in den Nähe Ihres Standortes zeigt. Auch Stockerau ist natürlich mit den vielen Gottesdiensten in unserer Pfarrkirche, in der Arche, im städtischen Pflegeheim und im Kloster St. Koloman vertreten.

Hier ist der Pressetext des Pressedienstes der Erzdiözese Wien:

„1000Kirchen“-App: alle Gottesdienste in Ihrer Nähe finden

Die Erzdiözese Wien startet mit der „1000Kirchen“-App einen kostenlosen mobilen Service, der die nächsten katholischen Gottesdienste rund um den Standort des Users anzeigt. Kardinal Schönborn: „Die Menschen werden mobiler. Die Kirche auch.“

WIEN, 12.10.2017 (PEW). Mehr als 1000 Kirchen und Kapellen gibt es auf dem Gebiet der Erzdiözese Wien, das neben der Stadt Wien auch das östliche Niederösterreich umfasst. Das Angebot an Gottesdiensten ist dementsprechend groß. Die „1000Kirchen“-App soll helfen, den Überblick zu bewahren und alle bevorstehenden Gottesdienste in der Umgebung des Users auf Knopfdruck zu finden. Zu jedem dabei aufscheinenden Gottesdienst-Standort gibt es weiterführende Informationen. Und man kann sich auch gleich den Weg dorthin anzeigen lassen.

Smartchurch

„Die Menschen werden immer mobiler. Die Kirche auch", so der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn zur neuen App seiner Diözese: "Die 1000Kirchen App ist wirklich Smartchurch für Smartphones: Ein hochaktuelles Service – für die Freude der Begegnung mit Jesus Christus in der Heiligen Messe."

Carl Rauch, Leiter des Medienhauses der Erzdiözese Wien: "Immer mehr Menschen nutzen das Internet mobil. Im letzten Jahr haben 430.000 Nutzer über mobile Dienste auf die Website der Erzdiözese zugegriffen, auch um Gottesdienste zu suchen". Mit der neuen App wird diese Gottesdienstsuche noch schneller verfügbar, mobil besser bedienbar und mit GPS-Navigation verknüpft. "Es ist uns ein großes Anliegen, dass alle Menschen überall und jederzeit zur nächsten Messe finden können", so Rauch.

Pfarren liefern Daten

In Kooperation mit der Agentur Fluxguide hat das Webteam der Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Wien in den letzten Monaten die App für iOs und Android entwickelt, sie ist kostenlos im AppStore und im Google PlayStore erhältlich. "Dabei greifen wir auf die Daten der Pfarren im System des Webportals der Erzdiözese Wien zu", erklärt Andreas Kastenmeier, Bereichsleiter Online & Social Media des diözesanen Medienhauses. „Unser Dank gilt den Verantwortlichen in unseren Pfarren, die die Gottesdienstzeiten eintragen und laufend aktualisieren“.

Direktlinks zur 1000Kirchen App:



Mittwoch, 11. Oktober 2017

Ein Fan von Papst Franziskus?

Für alle Fans von Papst Franziskus gibt es jetzt das In-T-Shirt vom SuperPope zu kaufen. 19€ und Sie sind dabei.

Hier gehts zum Online Shop (nur englisch oder italienisch).

Wir bekommen keine Provision (-:

Dienstag, 10. Oktober 2017

Nix für schwache Nerven

Am (und nicht vom) Nationalfeiertag kann man sich abseilen. Und zwar von unserem Kirchturm. Er ist 88 m hoch und so etwa auf 50-60 m hängen die Glocken und von dort kann man sich mit Hilfe der Experten des Stockerauer Gebirgsvereines abseilen. Wer dabei sein will - als aktive Abseilerin, als aktiver Abseiler oder nur als Kiebitz, der sollte sich das Plakat genauer ansehen.


Sonntag, 8. Oktober 2017

Ein Weinstock erblüht

In der heutigen Familienmesse stand im Mittelpunkt der Kirche ein alter Weinstock, da sowohl die Lesung aus dem Alten Testament als auch das Evangelium von Weinstock und Weingarten handelte. In sehr eindrucksvoller Symbolik wurde der alte Weinstock von den Kindern mit Blättern und Weintrauben zu einem erntereifen Weinstock entwickelt. Dazu passte auch die Predigt von Pfarrer Markus Beranek, die Sie hier nachlesen können. Unser Familienmessenchor - diesmal war das Orchester um eine Querflöte erweitert - gestaltete den Gottesdienst musikalisch.


Über Weinberge und Weinstöcke

Predigt 27. Sonntag im Jahreskreis von Pfarrer Markus Beranek

Auch das heutige Gleichnis erzählt Jesus in Auseinandersetzung mit der religiösen Autorität seines Volkes. Er greift das alte biblische Bild des Weinberges auf, das uns schon in der Lesung aus dem Jesajabuch begegnet ist. Der Weinberg ist ein Bild für das Volk Israel oder auch für die Kirche. Dann geht es mit einer völlig absurden Geschichte weiter. Die Pächter des Weinberges verweigern es, ihre Pacht zu zahlen und sie scheuen sogar vor Mord und Totschlag nicht zurück. Der Schmerz Jesu schwingt in dieser Erzählung mit, weil er deutlich spürt, wie er gerade bei der religiösen Autorität seines eigenen Volkes auf heftigen Widerstand stößt - so massiv, dass sie ihn letztlich ans Kreuz bringen werden. Die anderen Winzer, die am Ende des Gleichnisses genannt werden, sind schon ein Ausblick auf das, was sich nach Ostern ereignen wird: dass Menschen aus allen Völkern sich der Botschaft Jesu anschließen.
Der Evangelist Matthäus überliefert uns dieses Gleichnis, weil er deutlich spürt, dass es auch für die Kirche nichts an Aktualität verloren hat. In der Gemeinde des Matthäus und auch heute in der Kirche und vielleicht da und dort auch in uns selbst gibt es die Haltung „Lieber Gott, lass mich doch in Ruhe. Ich tue meine religiösen Pflichten. Ich gehe in die Kirche. Ich zahle meinen Kirchenbeitrag. Beschütze mich, aber bitte mische dich nicht weiter in mein Leben ein.“ Das ist ein Lebensgefühl, wie wenn man mit der angezogenen Handbremse mit dem Auto fährt. Alles was geschieht, ist eine Bedrohung. Im Gleichnis könnten doch die Pächter mit dem Sohn des Gutsbesitzers ein Fest feiern, sich freuen, dass der Juniorchef persönlich vorbei kommt. Hier aber kommt die Lebenshaltung von Menschen zum Ausdruck, die immer in der Abwehr leben, niemand an sich heranlassen, der nicht ihre Überzeugung teilt. Jedes Ereignis, dass nicht ihren engen Vorstellungen entspricht wird zu einer Gefahr. Wer so lebt, verschließt sich dem Fluss des Lebens, wird eng und ängstlich und erlebt alles als Angriff und Bedrohung.
Jesus verkörpert genau die umgekehrt Haltung. Er konnte unbeschwert Menschen begegnen, die ganz anders waren als er. Er hat sich vor ungeplanten Ereignissen nicht gefürchtet. Er hat darauf vertraut, dass auch in den dunklen und ungewissen Wendungen des Lebens ein Licht am Ende des Tunnels zeigt.
„Fürchte dich nicht, sondern lebe“, ruft er uns auch heute zu.

Samstag, 7. Oktober 2017

Zehn Jahre Ehrenamt

Mit seiner Frau Anni
Ossi Wolf, mit vollen Titeln Oberstudienrat Mag. Johann Wolf, feiert heute, Samstag 7. Oktober 2017, den zehnten Jahrestag seiner Weihe zum ständigen und ehrenamtlichen Diakon. Damals, 2007,  noch aktiv als von seinen Schülerinnen und Schülern geliebter Lehrer an der Handelsakademie Korneuburg hat er seither unzählige Taufen, Hochzeiten und Begräbnisse geleitet, viele davon ehemaliger Schüler und Schülerinnen und deren Kinder und auch Enkel.  Pfarrer, Kapläne und Diakone sind in den 10 Jahren gekommen und gegangen - er ist ruhender Pol und Kontinuität in unserer Pfarre.

Die Redaktion wünscht ihm zu diesem "Feiertag" alles Gute und noch viele Jahre im Amt des ehrenamtlichen und ständigen Diakons. Danke, Ossi, für 10 Jahre Dienst in unserer Pfarre.
Die Karikatur von Dagmar Ungrad
im Pfarrblatt anläßlich seines
60. Geburtstages