Sonntag, 24. September 2017

Wildkräuterwanderung in Leitzersdorf

"Wieder sehr gut besucht war die vom Bildungstreff organisierte Kräuterwanderung am 16. September 2017 in Leitzersdorf. Gerda Zipfelmayer, unsere Referentin und Führerin,  hat es verstanden, auf einer kurzen Wegstrecke zahlreiche Kräuter und Früchte in spannender Weise zu präsentieren.
Auch der Wettergott war einsichtig - und so konnte der Regenschirm im Rucksack bleiben;-)", schreibt uns Helene Hufnagl, die Organisatorin des Bildungstreffs. Und sie hat uns auch das Foto geschickt. Klicken Sie einfach drauf...

Kindergottesdienst im P2

An allen Sonntagen außer dem zweiten Sonntag im Monat, wo ein Familiengottesdienst in der Kirche stattfindet, feiern wir im großen Saal des P2 einen Kindergottesdienst um 9:30.

Line Feder hat uns zum Hineinschnuppern ein paar Fotos mehr geschickt.

Predigt vom 24. September 2017

Predigt 25. Sonntag im Jahreskreis

Vielleicht ist ihnen am Ende des Evangeliums der Satz aufgefallen „oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin?“. Der Text der neuen Einheitsübersetzung folgt wörtlich dem griechischen Text und gibt einen treffenden Hinweis. Der Arbeiter der ersten Stunde hat „ein böses Auge“, einen neidischen Blick auf die Arbeiter, die zum Schluss gekommen sind, weil er sich benachteiligt fühlt. Jesus weiß natürlich, dass er hier eine Geschichte erzählt, die massiv an unserem Gerechtigkeitsempfinden kratzt. Er weiß, dass dieses „böse Auge“ auch in vielen seiner Zuhörer wach wird. Aber genau darüber will er ja mit ihnen und uns nachdenken.
Der Gutsbesitzer hat eine andere Perspektive. Er zahlt den einen den gerechten Lohn, aber er schaut mit einem „wohlwollenden Auge“ auf die Arbeiter, die zu  spät gekommen sind. Bekommen sie weniger als einen Denar ausgezahlt, so kommen sie in die schwierige Lage, ihre Familien nicht ernähren zu können. Irgendwer müsste dann hungrig ins Bett gehen. Sowohl die einen als auch die anderen sollen genug zum Leben haben, das ist das Ziel. Gerecht ist der Lohn ja ohnehin für jene, die den ganzen Tag gearbeitet haben. 
Ein Denar, um gut leben zu können – der wird zum Symbol für das Himmelreich, das uns Jesus zugänglich machen möchte. Das Himmelreich ist dort wo das „böse Auge“, der neidvolle Blick auf die anderen, die Angst und das zu-kurz-gekommen-Sein überwunden werden durch die Entdeckung: Gott ist großzügig, Gott beschenkt mich – und er beschenkt andere auf ihre Weise. Mit anderen Worten: Jesus ermutigt uns zuerst auf das schauen, was uns gegeben ist, auf das zu schauen, was wir selbstverständlich genießen dürfen und darin Gottes Weite und Barmherzigkeit zu entdecken. Es ist die Einladung, dass wir die Begabungen, Fähigkeiten und Möglichkeiten, die wir haben einsetzen und nützen. Der „böse Blick“ verführt Menschen beständig dazu, auf andere hinzuschauen: was sie mehr haben, was sie besser können, was ihnen gegeben ist, was mir nicht gegeben ist und die Haltung macht auf Dauer unzufrieden, neidisch und eng, vergiftet das Leben und hindert uns den Schatz zu entdecken, den Gott in uns hineingelegt hat. 
Eine ganz kleine Übung könnte es sein, eine Woche lang einmal konsequent jeden Tag drei Dinge zu suchen, die mich dankbar machen. Die kleine Übung kann helfen, die großzügige und wohlwollende Haltung Gottes ein klein wenig einzuüben. Denn man lebt damit wahrlich besser als „mit einem „bösen“ Auge, einem neidischen Herzen, das stets von neuem Grund finden sich zu ärgern und zu grämen.

Und hier das Evangelium, auf das die Predigt hinweist, zum Nachlesen.

Evangelium nach Matthäus, Kap 20,1-16a.
In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.
Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.
Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten.
Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist.
Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso.
Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum?
Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!
Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten.
Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar.
Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar.
Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren,
und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen.
Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?
Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebensoviel geben wie dir.
Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin?
So werden die Letzten die Ersten sein.




Samstag, 23. September 2017

PGR Herbstklausur

Unser Pfarrgemeinderat hat sich zur jährlichen Herbstklausur nach Tulln zurückgezogen und von gestern Abend bis heute Nachmittag "getagt" (es war aber auch eine Abendveranstaltung dabei).


Die Klausur öffnet die Möglichkeit, neben den operativen Themen wie Planung auch über Grundsätzliches, Ausrichtung und Konzepte zu brüten. Wir haben uns alle schon richtig drauf gefreut und gehen entsprechend ins Arbeitsjahr.


Themenschwerpunkt war heuer Kirchenbilder und die daraus folgenden Perspektiven für unsere Pfarrgemeinde. Es ging aber auch um die Einplanung weiterer Veranstaltungen, etwa die zu Gunsten des Pfarrzentrums P2.


Falls Sie neugierig geworden sind - weitere Fotos gibt es in diesem ->Fotoalbum.

Freitag, 22. September 2017

Eine besondere Orgelmessen-Ankündigung

Am Sonntag, dem 1. Oktober gibt es wieder die Abendmesse als Orgelmesse, diesmal mit einer Trompete "verfeinert".  Alles weitere steht am Plakat.


Ein Reformationsfest

Martin Luther
Am Samstag, den 30. September feiert die evangelische Kirche ein REFORMATIONSFEST: „500 Jahre Reformation“.

2017 ist für die Lutheraner (Kirche A.B.), Reformierten (Kirche H.B.) und Methodisten in Österreich ein besonderes Jahr. Gemeinsam feiern sie das 500-Jahr-Jubiläum der Reformation, das zurückdatiert wird auf den Anschlag der 95 Thesen von Martin Luther 1517. Aber die drei evangelischen Kirchen feiern nicht allein – weltweit wird das Jubiläum begangen, immer gemeinsam mit allen Mitmenschen, egal ob ChristIn oder nicht. Und – das ist uns wichtig – wir erleben das Jubiläum im ökumenischen Geist mit unseren katholischen Brüdern und Schwestern und freuen uns über alles Konfessionsverbindende. Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist das große Reformationsfest am 30. September von 12 bis 22 Uhr auf dem Wiener Rathausplatz. Drei Bühnen, 38 Info-Zelte und jede Menge Spaß und Action im Rathauspark für Kinder und Jugendliche erwarten Sie!

Siehe auch: www.evang-wien.at/2017

Mittwoch, 20. September 2017

Was mögen Krebszellen?

Primar Dr. Karl Anzböck
spricht zum Thema
„Krebszellen mögen keine Himbeeren – Tipps zur effektiven Krebsprohylaxe“
Dienstag 26.September 2017
19.00 Uhr
Im Pfarrzentrum P2 in Stockerau
Freier Eintritt
Spenden dienen für die Renovierung des Pfarrzentrums P2
Veranstalter:   Couleurzirkel Stockerau und kath. Pfarre Stockerau

Sonntag, 17. September 2017

Noch einmal Begegnungen

Wir haben das Thema schon geposted. Aber jetzt gibt es auch ein Plakat, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.


Nur eine Stunde lang Barmherzigkeit...

Seite dem vom Papst Franziskus ausgerufenen Jahr der Barmherzigkeit feiern wir in Stockerau jedes Monat eine Stunde der Barmherzigkeit.
  • 2017: 5.10., 2.11., 7.12.
  • 2018: 4.1., 1.2., 1.3., 45.4., 4.5., 7.6.
Über Barmherzigkeit nachzudenken, tut uns allen gut - auch den Vielen, die im Facebook und anderen Medien über andere schreiben und urteilen.



Offenheit und Sehnsucht

So heißt der Beginn des langen Titels des nächsten Glaubensgespräches der Legio Mariens. Alles Weitere können Sie im Plakat finden.


Kinderkleider tauschen

Am Wochenende 7. und 8. Oktober ist wieder im Pfarrzentrum P2 die beliebte Kinderkleidertauschaktion. Hier sind die Infos aus dem Verlautbarungszettel:

KINDER – KLEIDERTAUSCHAKTION

Freitag, 6. Oktober 
ANNAHME 15-19 Uhr: Die Annahme von gut erhaltener Herbst- und Wanderbekleidung für Kinder in gereinigtem Zustand, Spiele und Sportartikel. Es werden keine Videospiele angenommen (Preise in ganzen Eurobeträgen. Preisschilder gut sichtbar an der Ware befestigen. Pro Person max. 20 Artikel)

Samstag, 7. Oktober 
VERKAUF: 9-13 Uhr
14-15 Uhr Die Abholung der nicht verkauften Artikel und des Verkaufserlöses nur in der angegebebenen Zeit.  Nicht abgeholte Ware wird ab 15 Uhr an die Caritas übergeben.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass alle MitarbeiterInnen ihre Arbeitskraft unentgeltlich zur
Verfügung stellen.

Wir freuen uns auf ihr Kommen.
Das Kleidertausch - Team.

Bild: Aus jugasaanen.ch

Das 304. Mal


Zum 304. Mal pilgerten die Stockerauerinnen und Stockerauer am 17. September 2017 wegen eines Gelöbnisses zum Überleben der Pest im Herbst nach Karnabrunn. Heuer war die Wetterprognose miserabel - nicht die Prognose sondern das prognostizierte Wetter. Die Prognose hat schon gestimmt: Bis Niederhollabrunn gingen wir im Trockenen, dann kam der Regen und begleitete uns bis zur Wallfahrtskirche. Das Motto war "...wie wir unseren Schuldigern vergeben". Trotzdem gingen erstaunlich viele Menschen mit und freuten sich über die 3 Andachten in den Stationen, die schöne Messe in der wunderschön restaurierten Kirche am Berg und die gastfreundliche Bewirtung durch die Karnabrunner unter dem Regendach neben der Kirche.

Mehr Infos finden Sie in unserem Fotoalbum.

Samstag, 16. September 2017

Neue Jugendgruppe

Am Sonntag, den 24. September ist um 18:30 wieder Jugendmesse im P2, besser unter StockCity Prayer bekannt. Anschließend trifft sich zum ersten mal die neue Jugendgruppe im P2, zu der besonders die im Mai 2017 Gefirmten, aber auch alle anderen eingeladen sind.

Pfarrvikar Tomasz freut sich, Euch begrüßen zu können.

Mittwoch, 13. September 2017

Muth zur Firmung im Mai 2018

Am 5. und 6. Mai 2018 wird der aus Stockerau stammende Priester Markus Muth in Stockerau junge Leute firmen. Markus Muth ist Subregens des Wiener Priesterseminars und Geistlicher Assisitent im Erwachsenenkatechumenat. Da dieses Sakrament für die Kirche eine wichtige Station im Glauben ist, ist auch die Vorbereitung eine interessante und intensive Sache - und beginnt noch im November. Pastoralassistent Manfred Plattner, der "Firmchef" hat wieder alle Unterlagen zusammengestellt, damit Eltern, Paten und Firmlinge alles über ihre Firmung wissen können. Schauen Sie auch manchmal auf der Firmungs-Webseite vorbei, von der Sie auch das Informationsblatt für die Firmung herunterladen und ansehen können.